Hund: Hund „Aiko“ beim Gassigehen brutal erstochen – Strafe schockiert

Hund „Aiko“ wurde beim Gassigehen von einem Nachbarn getötet. (Symbolfoto)
Hund „Aiko“ wurde beim Gassigehen von einem Nachbarn getötet. (Symbolfoto)
Foto: Daniel Karmann / dpa

Hund „Aiko“ (10) besuchte regelmäßig Kindergärten und Altenheime. Der Collie war ausgebildeter Therapiehund.

Doch nun ist Aiko tot. Er wurde beim Gassigehen brutal erstochen.

Hund: Nachbar springt aus dem Gebüsch

Wie jeden Morgen ging Martina Stahl (55) auch am Donnerstag mit ihrem Hund Gassi. Die Wiesbadenerin hat Multiple Sklerose und wenig Kraft, deswegen führte sie Aiko nicht an der Leine.

In der Nähe eines Kindergartens sprang plötzlich ein 21-jähriger Mann aus dem Gebüsch. Laut Martina Stahl handelte es sich dabei um ihren Nachbarn – er hatte ein Messer dabei.

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Ins Herz gestochen

„Ich rief Aiko, er kehrte auch sofort um, aber mein Nachbar rannte hinter ihm her und stach zu“, erklärte Stahl gegenüber der „Bild“. Die 55-Jährige verständigte sofort einen Tiernotdienst, doch die Ärztin konnte nichts mehr für den Collie tun.

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Was können Therapiehunde?

  • Hunde können zu ganz verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, um Menschen zu helfen
  • Dazu gehört die Psychotherapie, aber auch Physiotherapie und Ergotherapie
  • Die Tiere müssen für ihre Aufgaben oft jahrelang trainiert werden
  • Die Auswahl von Hunden als Therapiehunde beginnt schon beim Züchter
  • Nicht alle Hunde eignen sich für die Arbeit als Therapiehund. Empfohlen werden unter anderem Schäferhunde, Bernhardiner, Collies, Huskys oder Rottweiler

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Aiko wurde ins Herz gestochen, er verblute an einer zehn Zentimeter tiefen Wunde.

Tod in Frauchens Armen

„Mein blutender Hund hat da gelegen, starb in meinen Armen. Ich bekomme die Bilder nicht mehr aus meinem Kopf“, so Stahl.

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Doch was sind die Gründe für die grausame Tat?

Immer schon Streit mit den Nachbarn gehabt

„Wir haben schon immer Streit mit der Familie“, so die Wiesbadenerin. Ihre Nachbarn tolerierten es nicht, dass Stahl ihren Hund nicht an der Leine führte.

Auf Facebook drückte ein Familienmitglied seine Wut aus: „Diese hinterlistige Tat wird nicht ungestraft bleiben!!!“ Ein Foto zeigt ein Herz mit den Worten „Aiko, möge dein Mörder die gerechte Strafe bekommen.“

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Bis zu drei Jahre Haft für die Tat

Die Polizei hat die Tatwaffe mittlerweile in der Wohnung des 21-jährigen Nachbarn gefunden. Für den Mord an Aiko könnte der Täter bis zu drei Jahre ins Gefängnis kommen - wegen Sachbeschädigung. Den Tiere gelten vor dem deutschen Gesetz als Gegenstand.

Das ist allerdings eine unwahrscheinliche Maximalstrafe. Wahrscheinlich fällt das tätsächliche Strafmaß deutlich niedriger aus. Eine Petition auf „change.org“ will dies nun ändern. Die Initiatoren setzen sich dafür ein, dass Tiere auch vor dem Gesetz als Lebewesen anerkannt werden. Schon wenige Stunden nachdem die Petition online ging, hatten über 6000 Menschen unterschrieben. (nr)

 
 

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