Horrorflug: Urlaubsreise mit TuiFly wird für Passagiere zum Albtraum

Neun Stunden mit TuiFly von München nach Köln. Klingt doof? Ist es auch. (Symbolbild)
Neun Stunden mit TuiFly von München nach Köln. Klingt doof? Ist es auch. (Symbolbild)
Foto: Rüdiger Wölk / imago/Rüdiger Wölk

Diese Flugreise hatte sich ein Münchner vermutlich anders vorgestellt. Vor allem, was das Ziel angeht.

Robert Sauter (62) und seine Frau flogen nämlich geschlagene neun Stunden lang von München nach Köln. Neun Stunden? Das schafft man ja fast mit dem Rad, möchte man denken. Nun... nicht, wenn die Route über Madeira und Faro verläuft.

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Neun Stunden mit TuiFly von München über Madeira nach Köln

Sauter erzählte die Geschichte seines Horror-Trips der „tz“ in München. Gestartet sei die TuiFly-Maschine in München halbwegs pünktlich. Doch am Zielflughafen der portugiesischen Insel Madeira habe es gegen 21 Uhr geheißen, die Wetterbedingungen seien zu schlecht, um zu landen. Man kehre um nach Faro, aufs Festland von Portugal.

Gesagt, getan. In Faro gelandet, seien aber die Türen des Fliegers geschlossen geblieben. Man wolle nur kurz tanken und dann weiter nach Köln.

Köln?

„Da haben sich ungute Szenen abgespielt“

Mittlerweile war Mitternacht. Die Passagiere wurden böse, erzählt Robert Sauter: „Da haben sich ungute Szenen abgespielt.“ Sauter selbst wollte das Flugzeug verlassen, sagt er. Doch die Stewardess habe ihm mit der Polizei gedroht.

Es sei also nach Köln gegangen. Dort angekommen, seien aber keine Hotelzimmer frei gewesen für die Passagiere. Per Bus mussten sie noch bis Königswinter fahren.

Sauter ist vor allem über die (fehlende) Informationspolitik von TuiFly sauer. Nur ein Aushang im Hotel habe auf den nächsten Flug nach Madeira hingewiesen.

Madeira-Urlaub beginnt mit 26 Stunden Verspätung

Letztlich sollen es Robert Sauter und seine Frau doch noch nach Madeira geschafft haben. Mit nur 26 Stunden Verspätung. (lin)

 
 

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