Horror-Geburt: Frau will hochschwanger ins Krankenhaus – dann passiert das Unglück

Eine Geburt ging schief.
Eine Geburt ging schief.
Foto: imago images

Da hatte es aber jemand eilig: Diese Familie hat erlebt, was vielen werdenden Eltern Angst macht. Eine Sturzgeburt und die Folgen. Doch diese komplikationsreiche und schmerzvolle Geburt hätte für Eltern und Kind verhindert werden können.

Deswegen erhebt die Familie schwere Vorwürfe und erzählt von der Horror-Geburt, damit es anderen Eltern zukünftig nicht genauso ergehen muss.

Geburt: „Wir schaffen es nicht rechtzeitig ins Krankenhaus“

Eine Sturzgeburt ist vor allem für viele ältere Mütter eine absolute Horrorvorstellung. In der bayrischen Kreisstadt in Bad Tölz gibt es schon seit Jahren keine Geburtshilfe mehr und das zeigt sich nun an diesem konkreten Fall bei Familie Kohlhauf ganz deutlich, über ihren Fall berichtet tz.de.

Die Auswirkungen vom Mangel an Geburtshilfe in der Nähe der Kleinstadt, waren zunächst für die Mutter Rosina Kohlhauf aus Langgries am 2. Mai deutlich zu spüren.

„Wir schaffen es nicht rechtzeitig ins Krankenhaus“, diese Erkenntnis war für die Familie zunächst ein Schock. Doch es blieb ihnen nichts anderes übrig. Denn dann bekam Mutter Rosina Wehen im Minutentakt und es kommt zu Komplikationen. Rosinas Mutter, die ihre Tochter eigentlich ins Krankenhaus fahren will, fährt mit dem Auto an einen AOK-Parkplatz heran und hält dort.

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Baby entgeht haarscharf schlimmen Konsequenzen: „Eva war relativ schlapp und grünlich“

Kurz danach ist es auch schon soweit: Kaum schieben die Sanitäter die Trage in den Krankenwagen, ist Baby Eva auch schon da. Doch Eva schreit einfach nicht. Als Medizinische Fachangestellte ist der Mutter schnell klar: Irgendetwas stimmt nicht. „Eva war relativ schlapp und grünlich.“ Notarzt Dr. Wolfgang Stemmer tut genau das Richtige und alarmiert den Kindernotarzt.

Der fordert sofort einen Helikopter mit Inkubator aus München an. Was Eva genau hatte, möchten die Eltern aber lieber nicht preisgeben. Nur soviel: Ganze sechs Tage muss Eva im Klinikum Großhadern intensivmedizinisch betreut werden. Erst am achten Tag darf Eva Hause.

Eltern stellen sich Fragen: „Ich hätte die Entscheidung zur Abfahrt nicht früher treffen können“

Oft denkt Mutter Rosina Kohlhauf darüber nach, ob sie sich nicht doch früher von Lenggries aus auf den Weg in die Kreisklinik hätte machen müssen. Denn der Weg ist sehr weit. Doch beim Mittagessen sei aber noch alles in Ordnung gewesen. Erst gegen 13.15 Uhr bekam sie die Bauschmerzen und um 13.30 Uhr stieg sie ins Auto und bereits um 13.55 Uhr war das Baby schon da. Eine klassische Sturzgeburt. „Ich hätte die Entscheidung zur Abfahrt nicht früher treffen können.“

Heute geht es der kleinen Eva zwar den Umständen entsprechend gut, wie die TZ berichtet. Doch den Eltern ist bewusst, wie gefährlich die Situation Anfang Mai für ihr Baby nach der Sturzgeburt war.

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Eltern wollen auf schwierige Situation für Geburtshilfe in kleineren Orten aufmerksam machen

„Wir möchten erreichen, dass die Diskussion über eine Geburtshilfe-Abteilung in Bad Tölz am Laufen gehalten wird“, denn die Eltern wissen mittlerweile genau, dass eine stationäre Geburt für ihre Tochter besser gewesen wäre. (mj)

 
 

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