„Höhle der Löwen“: Gründer haben diese Top-Idee und ernten harte Kritik – „Fühle mich über den Tisch gezogen“

Georg Kofler konnte mit dem Angebot in der „Höhle der Löwen“ nicht anfangen.
Georg Kofler konnte mit dem Angebot in der „Höhle der Löwen“ nicht anfangen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Bei der „Höhle der Löwen“ auf VOX am Dienstag haben drei Gründer die Investoren noch einmal in die Kindheit zurückversetzt. Die Investoren waren von der Idee der Gründer zunächst völlig begeistert, doch am Ende hat sich das Trio aber völlig verzockt.

„Sticker Stars“ heißt das Unternehmen, das seine Gründer in der „Höhle der Löwen“ vorstellten.

Die Idee dahinter: Das Unternehmen bringt Sticker zum Sammeln und Einkleben auf den Markt, die man mit Sportstars von Panini oder ähnlichen Anbietern kennt.

Doch keine Promis sind auf den Klebebildchen zu sehen, sondern Spieler, Verantwortliche und bekannte Gesichter von kleinen Sportvereinen in Deutschland. In Geschäften vor Ort sollen die Sticker mit den Lokalgrößen zu kaufen sein.

„Höhle der Löwen“: Gründer-Trio verzockt sich völlig

Die „Löwen“ sind angefixt: Das Trio von „Sticker Stars“ hat ein eigenes „Höhle der Löwen“-Album kreiert und lässt die Investoren ihre eigenen Bildchen tauschen und einkleben.

Auf Twitter wurden diese Idee stark diskutiert:

Alle fünf sind begeistert von der Idee, doch dann kommt die kalte Dusche: Die Gründer wollen 800.000 Euro Kapital haben und bieten im Gegenzug zehn Prozent Unternehmensanteile. Dabei stehen sie erst im Kontakt mit 500 Vereinen.

Damit fahren sie voll gegen die Wand!

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„Ich fühle mich über den Tisch gezogen“, motzt „Löwe“ Georg Kofler über die viel zu hohe Bewertung des Sticker-Unternehmens. Die Einschätzung der Gründer habe ihm von Anfang an die Laune verdorben.

„Ihr gehört zu den Top-, Top-, Topgründern“

„Echt happig!“, nennt Nils Glagau das Angebot und steigt ebenfalls aus. Auch Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl sind fasziniert von der Idee, doch nicht bereit die Summe zu investieren.

Ralf Dümmel lobte „Sticker Stars“ ebenfalls über den Klee. „Ihr gehört zu den Top-, Top-, Topgründern, die hier aufgetreten sind“, erklärt der Unternehmer. Aber das Verhältnis stimme ihm nicht.

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Das ist „Die Höhle der Löwen“

  • Das Format ist die deutsche Version des US-Formats „Shark Tank“ und startete 2014 auf VOX
  • Seitdem hat sich „Die Höhle der Löwen“ als wichtigste Show des Senders etabliert
  • Mit Frank Thelen und Judith Williams sind zwei Investoren seit der ersten Staffel mit dabei. Beide Investoren nehmen aus Zeitgründen aber nicht mehr an jedem Pitch teil
  • Neues Mitglied der Jury ist in diesem Jahr Nils Glagau

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Am Ende gehen die drei ohne Deal aus der „Höhle der Löwen“. „Wir sind an der hohen Bewertung gescheitert“, sehen die drei am Ende selbst ein – doch den Kopf in den Sand stecken wollen sie dennoch nicht.

Das Angebot ist weiterhin online. Auf Facebook posteten die Macher ein Video davon, wie sich die Belegschaft die Ausstrahlung von „Die Höhle der Löwen“ ansieht. Dazu der Kommentar: „J.K. Rowling war auch ein NoDeal.“ Damit spielen sie wohl darauf an, dass die Harry-Potter-Autorin viele Absagen bekam, bevor ein Verlag ihr Buch veröffentlichte. (jg)

 
 

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