Braut braucht dringend Geld für ihre Hochzeit – dann schmiedet sie einen teuflischen Plan

Eine Braut wollte sich ihre Hochzeit von einer Wohltätigkeitsorganisation finanzieren lassen. (Symbolfoto)
Eine Braut wollte sich ihre Hochzeit von einer Wohltätigkeitsorganisation finanzieren lassen. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Westend61

Die Hochzeit ist für viele Menschen der schönste Tag in ihrem Leben. Allerdings bringt eine Hochzeit auch immer hohe Kosten mit sich.

Vor allem Menschen mit geringem Einkommen und in schwierigen Lebenssituationen können das Geld dafür oft nicht aufbringen, um sich die Hochzeit ihrer Träume zu leisten.

Die Wohltätigkeitsorganisation „Wish for a wedding“ aus Großbritannien hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit unheilbaren Krankheiten ihren Hochzeitswunsch zu erfüllen.

Braut will sich Hochzeit von Wohltätigkeitsorganisation finanzieren lassen

Carla Louise Evans hat diese Gutmütigkeit jedoch schamlos ausgenutzt. Sie gab bei der Organisation an unter Blasenkrebs und Nierenversagen zu leiden.

Wie die britische „Daily Mail“ berichtet, hat sie die Unterschrift eines Urologen gefälscht, um die Wohltätigkeitsorganisation zu betrügen. Sie musste „Wish for a wedding“ gerade einmal 500 Pfund, etwa 558 Euro zahlen, um ihre Traumhochzeit Realität werden zu lassen.

15.000 Pfund sind zusammengekommen...

Die Organisation brachte dann 15.000 Pfund, also gut 16.760 Euro durch Spenden für Evans zusammen. Dann folgte die routinemäßige Überprüfung der Angaben auf dem Antragsformular.

Sie kontaktierten dazu das Royal Gwent Hospital in Newport in South Wales und fanden heraus, dass die zweifache Mutter gar keine Krebspatientin ist.

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...doch dann wurden ihre Angaben geprüft

Rachael Kirkwood, die Gründerin von „Wish for a wedding“ erzählte dem Portal: „Wir überprüfen immer die Angaben der Anträge, um sicherzugehen, dass die Leute wirklich unter den angegeben Umständen leiden und nur noch kurze Zeit zu leben haben.“

„Wir haben die Polizei kontaktiert, nachdem unsere Prüfung ergeben hat, dass sie anscheinend gelogen hatte.“

Evans hat den Betrug bereits vor Gericht gestanden. Ihr droht nun eine Gefängnisstrafe zwischen sechs Monate und drei Jahren. Sie wurde zunächst gegen Kaution freigelassen. (db)

 
 

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