Helene Fischer: Trennung von Florian Silbereisen – TV-Star verrät: „Früher wäre das anders gewesen“

Helene Fischer und Florian Silbereisen bei einem gemeinsamen Auftriff in der ARD nach ihrer Trennung.
Helene Fischer und Florian Silbereisen bei einem gemeinsamen Auftriff in der ARD nach ihrer Trennung.
Foto: imago images / Spöttel Picture

Seit zehn Jahren moderiert Mareile Höppner das ARD-Boulevard-Magazin „Brisant“.

Täglich beschäftigt die 41-Jährige sich mit der Welt der Promis und Stars wie Helene Fischer oder Meghan Markle, ist auch durch ihre Social Media-Aktivitäten selbst regelmäßig in den Schlagzeilen.

Helene Fischer: TV-Moderatorin spricht über Trennung des einstigen deutschen Traumpaares

In einem Interview mit „nordbuzz“ hat sie jetzt erklärt, wie sich ihre Arbeit in den letzten Jahren verändert hat. „Zum einen können Prominente heute Nachrichten selbst setzen, das hat den Journalismus sehr verändert. Wir laufen sozusagen deren Story hinterher. Manchmal auch an der langen Nase“, so Höppner.

Als positives Beispiel nennt sie die Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen. „Mit Bravour und wirklich viel Stil gestaltet war, finde ich, die Nachricht über die Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen. Das war der Neue-Medien-Coup, wie man's macht: keine Schlammschlacht, kein gespieltes Drama, sondern offensiver Umgang damit von zwei aufgeklärten Business-Leuten. Früher wäre das anders gewesen: Das hätte jemand aufgespürt, es hätte Gerüchte gegeben. Heute setzen die Prominenten die Messlatte selbst“, erklärt die „Brisant“-Moderatorin.

„Das sehe ich durchaus positiv, weil Prominente so auch Dinge richtigstellen können. Wir müssen einfach nur sehen, wie wir Geschichten neu und anders erzählen.“

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Kritikkultur als großer Nachteil

Längst ist Mareile Höppner aber selbst zu einer gefragten Persönlichkeit geworden. Auch durch ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Fluch und Segen, auch für die Moderatorin. „Der große Nachteil ist diese Kritikkultur, in der wir uns befinden. Viele sehen auch das positiv: Das Netz ist frei, und man darf alles sagen. Aber das Problem ist: Wenn man wütend ist, ruft man das schnell mal raus.“

Heute sei das anders: „Jetzt gibt es dieses Telefon oder den Computer, und schon ist über Social Media der Ärger in der Welt. Da steht er dann und schlägt Wellen. Das ist eine dramatische Entwicklung, die sehr weit geht, bis hin zu Hetze und Häme.“

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Das ist Mareile Höppner

Das Boulevard-Magazin „Brisant“ läuft seit 1994 im Ersten – Mareile Höppner oder Kamilla Senjo berichten den Zuschauern von tagsesaktuellen Themen.

Zuvor kannten die Zuschauer Mareile Höppner unter anderem als Moderatorin von „Guten Abend RTL“, „Pro Sieben Newstime“ und „Sat.1 am Mittag“. Nach acht Jahren Privatfernsehen wechselte die heute 41-Jährige 2008 zu den Öffentlich-Rechtlichen, wo sie seither „Brisant“ moderiert.

Darüber hinaus ist Höppner seit 2015 Co-Moderatorin der MDR-Reihe „Schlager einer Stadt“, führt gemeinsam mit Sänger Ross Anthony durch die Show.

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Höppner wollte Facebook abschalten

Sie gesteht gegenüber „nordbuzz“ auch, dass sie ihr Facebook-Profil bereits abschalten wollte. Denn der Umgangston sei „sehr rau und sexistisch“.

„Aber es gibt dort eben auch ein paar sehr nette Fans, die nicht bei Instagram sind. Wenn man lange genug in dem Job ist, ist das nur eine mediale Plattform mehr. Man muss damit umzugehen wissen, und ein etwas dickeres Fell braucht man in dem Job sowieso. Man darf das einfach nicht zu persönlich nehmen.“

 
 

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