Helene Fischer und Florian Silbereisen: Juso-Chef Kevin Kühnert amüsiert mit witzigem Tweet

Helene Fischer: Millionen schauen ihre Weihnachtsshow - nur drüber sprechen sollte man nicht.
Helene Fischer: Millionen schauen ihre Weihnachtsshow - nur drüber sprechen sollte man nicht.
Foto: dpa
  • Helene Fischer polarisiert
  • Bei Juso-Chef Kevon Kühnert hätte die Sängerin fast für Familienkrach gesorgt
  • Ein Tweet zu Helene Fischer amüsierte Tausende

Die letzte Zeile von „Stille Nacht“ säuselt aus dem CD-Player - und während die Bratensauce um die abgenagten Gänseknochen allmählich zu harten Fettklümpchen gerinnt, schweigen sich die festlich gekleideten Verwandten mit verschränkten Armen voller Groll an.

Genau das ist der Moment nach dem berühmt-berüchtigten weihnachtlichen Streit, dem postadventlichen Super-Gau, den die allermeisten Familien schon mal erlebt haben. Man bekommt sich in die Haare wegen Nichtigkeiten und plötzlich ist der schöne Abend dahin.

Helene Fischer - nicht unterm Weihnachtsbaum!

Um das zu vermeiden, gibt es ein paar goldene Regeln - quasi die drei Gebote für die friedliche Weihnacht:

  • 1. Sprich nicht über Politik! („Schröder hat sich NICHT die Haare gefärbt!“)
  • 2. Sprich nicht über Religion! („Was, du bist aus der Kirche ausgetreten??!“)
  • 3. Wenn dir dein Geschenk nicht gefällt, behalt es für dich! („Ich habe SECHS MONATE an dem Einhornpulli gestrickt!")

Vielleicht kommt jetzt noch eine vierte Regel dazu: Sprich nicht über Helene Fischer! Im Hause Kühnert hat das jedenfalls offenbar für weihnachtlichen Unfrieden gesorgt, wie der Juso-Chef an Heiligabend via Twitter berichtet.

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„Vier Stunden Heiligabend in Friede und Harmonie. Jetzt zerstreiten sich Opa und Opa rund um die Frage, ob die Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen „richtig“ war. Opa 1: „Das hat doch nie wirklich gepasst!“ Opa 2: „Wird ihr sehr schaden!“ Es wird laut.“

Tweet von Kevin Kühnert wurde Tausende Male geteilt

Tausende Male haben Twitter-Nutzer auf den Tweet reagiert, fast 100 Mal wurde er retweetet. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil viele Menschen ganz ähnliche Situationen zur Genüge kennen - womöglich sogar in eben diesem Moment live erlebt haben.

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„Darf ich tauschen? Hier geht's um Israel“, kommentiert ein Nutzer. Ein anderer schreibt: „Bei mir glaubt Muttern nicht, dass "Die Feuerzangenbowle" von 1944 ist". Einen vielleicht eher wenig guten Rat hat dieser Nutzer: "Einzige Option jetzt: Das Thema auf Heidi Klum und Tom Kaulitz lenken!"

Helene Fischer polarisiert zu stark

In der Tat hätte man drauf kommen können: Helene Fischer polarisiert einfach viel zu sehr (man kann ihre Musik nur lieben oder abgrundtief nicht lieben). Als Protagonistin für ein Weihnachtsgespräch ist sie schon als Einzelperson nicht geeignet - und noch weniger als Teil eines Paars, das sich gerade öffentlichwirksam getrennt hat. Da MUSS man sich ja zwangsläufig auf eine Seite schlagen, das KANN ja nur zu Streit führen.

Ja, die Liste der Gebote muss also erweitert werden. Um Helene Fischer und überhaupt sämtliche Schlagerstars. Wenn es schon um Musikprominenz gehen muss, sollte man sich bei weihnachtlichen Tischgesprächen dringend auf solche Vertreter einigen, die der allgemeinen Konvention entsprechend alle irgendwie mögen. Die Beatles zum Beispiel (Obacht: Vorher checken, ob Rolling-Stones-Fans anwesend sind.(pen)

 
 

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