Experte erklärt: Hat Helene Fischer ein Recht auf Florian Silbereisens Körper?

Hat Helene Fischer ein Recht auf den Körper von Florian Silbereisen?
Hat Helene Fischer ein Recht auf den Körper von Florian Silbereisen?
Foto: imago

Zehn Jahre waren Helene Fischer und Florian Silbereisen zusammen. Zehn Jahre, in denen die beiden mit Sicherheit viele schöne gemeinsame Stunden miteinander genossen. Zusammen im Urlaub waren. Und zehn Jahre, in denen sich Florian Silbereisen auch ein Tattoo mit dem Konterfeit seiner Helene Fischer auf den Arm stechen ließ.

Noch beim letzten öffentlichen Aufeinandertreffen von Florian Silbereisen und Helene Fischer betonte der Moderator und Traumschiff-Kapitän in spe: „Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, dieses Tattoo auch nur im Geringsten zu entfernen. Denn wir beide hatten zehn Wahnsinnsjahre. Und das ist immer Teil meines Lebens und dieses Tattoo werde ich weiterhin voller Stolz tragen.“

Darf Florian Silbereisen das Tattoo von Helene Fischer entfernen lassen?

Doch was, wenn er irgendwann mal keine Lust auf Helene Fischer auf seiner Haut hat? Beispielsweise wenn eine neue Frau in sein Leben tritt. Darf er das Tattoo dann überhaupt entfernen? Schließlich liegen die Bildrechte ja bei Helene Fischer, oder?

Dr. Karl-Nikolaus Peifer ist Professor am Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht. Er klärt im Gespräch mit dem Informationsdienst Wissenschaft der Kölner Universität auf:

„Hier greift mittlerweile sogar das europaweit geltende Datenschutzrecht. Es erlaubt die Nutzung personenbezogener Daten, also auch Bildnisse, nur mit Einwilligung des oder der Betroffenen. Die unerwünschte Verwendung kann also durchaus untersagt werden“, so der Experte.

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Experten sind sich uneinig

Liberaler sei die Rechtslage jedoch, wenn das Motiv als eine Art Huldigung gestochen worden sei. Pfeifer: „Hier setzt sich die Äußerungsfreiheit des über das Konterfei Kommunizierenden oft durch, über diese Frage streiten die Urheberwissenschaftler aber noch.“

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Vernichten dürfte Florian Silbereisen das Tattoo jedoch: „Die Vernichtung von Kunstwerken ist deren „Eigentümer“ (also Silbereisen) stets gestattet, selbst wenn der Künstler dadurch ein Stück seiner entäußerten Seele unwiederbringlich verliert. Fair wäre es, dem Künstler ein letztes Foto des Kunstwerkes zu gestatten.“

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Also Frau Fischer, halten Sie schon mal die Kamera bereit! (göt)

 
 

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