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Haußmann drehte mit kleiner Tochter

München/Berlin. 

Der heimliche Star aus dem „Polizeiruf 110: Kinderparadies“ war die Kleine, die im Abspann unter dem Namen Doris Marianne Müller firmierte. Tatsächlich heißt die niedliche Zweijährige Edwina – und ist die Tochter von Regisseur Leander Haußmann (54) und seiner Partnerin Annika Kuhl (38), die wiederum als Erzieherin Valeska die Episoden-Hauptrolle in dem Krimi spielte.

Haußmann sagte dem „Berliner Kurier“, seine Tochter habe ein Pseudonym erhalten, um nicht den Eindruck zu erwecken, er würde seine Tochter bei den Dreharbeiten vorziehen. Andererseits habe es für ihn keine Alternative bei der Besetzung der Kleinkind-Rolle gegeben. „Es war von vornherein klar, dass wir so einen Film nicht mit einem fremden Kind drehen können“, erzählte Haußmann. „Der Film hat brutale Szenen, da muss das Kind sich sicher fühlen. Wir wissen genau, was wir unserem Kind zumuten können, haben natürlich vorher mit ihr geübt, sie eingewiesen.“ Über die Arbeit mit seiner aus Schwelm stammenden Partnerin sagte Haußmann: „Meine Frau und ich reden zu Hause sonst nicht über die Arbeit. Ich lehne es auch ab, meiner Frau bei der Arbeit etwas auszurichten, wir tauschen am Set keine Zärtlichkeiten aus und wechseln auch kein privates Wort.“

Die Rechnung ging auf. Der fünfte Münchner „Polizeiruf 110“ mit Matthias Brandt als Kommissar fuhr mit acht Millionen Zuschauern das bisher beste Ergebnis ein.