„Plötzlich arm, plötzlich reich“ bei Sat1: Hartz-4-Familie will schick essen gehen – im Luxus-Restaurant wird's unangenehm

Familie Raspa beim Abendessen im Sterne-Restaurant.
Familie Raspa beim Abendessen im Sterne-Restaurant.
Foto: Sat1

Simay Süßbecker ist reich. Zusammen mit ihrem Sohn Can wohnt die Inhaberin einer Werbeagentur auf 175 Quadratmetern, ihr Ankleidezimmer ist vollgestopft mit Gucci-Gürteln, Prada-Taschen und Edeltretern von Christian Louboutin. In der Woche haben die beiden rund 3.700 Euro zur Verfügung.

Das finanzielle Gegenteil der beiden wohnt nur rund zehn Kilometer entfernt. Hier lebt Ella Raspa mit ihren drei Kindern. Auf weniger Raum, mit nur einem Bruchteil des Wocheneinkommens. 178 Euro Hartz 4 kann die vierköpfige Familie in der Woche ausgeben.

Hartz 4: Familien tauschen bei Sat1 ihre Leben

In der Sat1-Sendung „Plötzlich arm, plötzlich reich“ wagen die beiden Familien ein gewagtes Experiment: Sie wollen für eine Woche tauschen. Sie tauschen ihre Wohnungen, ihre Einkommen, ihr Leben.

Ein Experiment, das viele schöne Momente für die Hartz IV-Familie hervorbringt, so springen für die Töchter neue Klamotten und Elektro-Dinge dabei heraus. Aber auch ein Moment, der eher unangenehm wirkten. So ging Hartz-4-Familie Raspa zum Ende des Experiments schick in einem Edel-Restaurant essen.

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Mit 200 Euro ins Luxus-Restaurant

200 Euro Budget hatte sich Ella Raspa gesetzt. Für sich und ihre beiden ältesten Töchter soll das für Essen und Trinken reichen. Im Luxus-Restaurant nicht gerade das größte Budget.

Und auch die Speisekarte schien Ella nicht so ganz verstanden zu haben. So fand sie ein vermeintliches Schnäppchen in der Speisekarte: Ein 5-Gänge-Menü für schlappe 99 Euro. Und das auch noch für zwei Personen?

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Nicht ganz. Ella hatte überlesen, dass das Menü „ab zwei Personen“ ausgeschrieben war. Sprich,es wird erst serviert, wenn mindestens zwei Personen am Tisch es bestellen. Kostet dann aber 99 Euro pro Person.

Kellner arg verwirrt

Damit war die Idee erst mal ad acta gelegt. Und der Kellner doch etwas verwirrt. Das änderte sich auch nicht, als Ella nach dem Hauptgang einen Kassensturz anforderte, um zu prüfen, ob denn noch ein Dessert drin sei.

Wäre es das nicht gewesen, hätte sie für ihre Kinder verzichtet. Ein Vorgehen, dass die an Depressionen erkrankte Hartz-4-Mutter immer wieder so machen würde. Und das merkte auch Tauschmutter Simay, als sie zum Ende des Experimentes auf Ella und ihre Kinder traf.

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Die beiden Familien verstanden sich trotz der riesigen Finanzunterschiede bestens. Sie wollen im Kontakt bleiben. Vielleicht eine Chance für Ella, um wieder in die Berufswelt zu rutschen. Verdient hätte sie es. Für sich und ihre Familie. (göt)

Die ganze Folge kannst du dir hier online anschauen.

 
 

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