Hartz-4-Familie lebt in erbärmlichsten Verhältnissen – dann bricht ihre Welt komplett zusammen

„Hartz 4“-Empfängerin Manja.
„Hartz 4“-Empfängerin Manja.
Foto: Screenshot/RTL2

Es sind erbärmliche Zustände in der kleinen Wohnung im sogenannten Blockmacherring von Rostock. Schmeißfliegen surren durch die Wohnung. Setzen sich abwechselnd in verdreckte Suppenteller oder volle Aschenbecher. Volle Mülltüten liegen auf dem Boden verteilt. Ein Kater bahnt sich seinen Weg durch den Unrat. Sein Klo schaut aus, als wäre es seit Wochen nicht gereinigt worden. Man mag sich nicht vorstellen, wie es an diesem Ort riecht.

RTL2: „Hartz 4“-Pärchen Manja und Martin bei „Hartz und herzlich“

Das RTL2-Team von „Hartz und herzlich“ ist bei dem „Hartz 4“-Pärchen Manja (45) und Martin (30) zu Gast. Und sie treffen das „Hartz 4“-Pärchen zu einer äußerst unruhigen Zeit. Nicht nur, dass die 45-jährige Manja wegen Multipler Sklerose im Rollstuhl sitzt. Ihr 15 Jahre jüngerer Freund Martin hat auch Probleme mit Gläubigern und der Justiz.

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„Hartz 4“ Schuld an der Misere?

Schuld an der Misere? Natürlich nicht sie selbst. Schließlich sei in Rostock keine Arbeit zu finden, so der 30-jährige Martin. Und woanders hinzuziehen, nur um dort arbeiten zu dürfen, das will Martin nicht.

Insgesamt ist Martin kein Freund seiner Lebensumstände: „Ich bin nicht gerade ein Fan von Deutschland. Von der Politik hier.“ Bei seiner Freundin stößt er damit offene Türen ein: „Also Kinder darfst du nicht haben. Krank darfst du nicht werden. Und alt darfst du sowieso nicht werden.“

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Martin muss ins Gefängnis

Blöd nur, dass Wanja zwei der Punkte schon abgehakt hat. Manja hat drei Kinder, sitzt im Rollstuhl. Noch blöder, dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der seine Schulden nicht mehr in den Griff bekommt. Martin muss ins Gefängnis. Sechs Monate ist Manja nun auf sich gestellt.

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Das ist „Hartz und Herzlich“

  • „Hartz und Herzlich“ ist eine Sozialreportage
  • Die Serie wird auf RTL2 gespielt
  • In jeder Staffel drehen die Verantwortlichen in einer Siedlung

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Selbstmord angedroht

Keine leichte Zeit für die „Hartz 4“-Empfängerin. „Ich bin gerade abhängig von Stimmungsaufhellern. Ich habe mir schon bildlich vorgestellt, wie ich mir die Pulsadern aufschneide“, sagt sie grinsend in die Kamera. Es sind Momente, in denen man sich ernsthaft Sorgen um sie macht. Momente, die unter die Haut gehen. Die Verzweiflung scheint sie aufzufressen.

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Ihr Freund ist ihr in dieser Zeit egal. Als sie einen Brief bekommt, in dem er ihr schildert, dass er sich im Gefängnis das Leben nehmen wolle, sagt Manja nur kalt: „Dann mach's doch. Ob ich nun Martin habe oder nicht, da kann ich auch ein Ei drauf backen.“

Schuld sind immer die anderen

Und doch, Schuld sind immer die anderen. Der Staat. Das Arbeitsamt. „Da brauch sich keiner wundern, wenn die Leute nicht arbeiten wollen. Es gibt ja Hartz 4 und Sozialamt. Und wenn sie dann arbeiten, dann gehen sie für einen Hungerlohn arbeiten. Da muss ich ganz ehrlich sagen, da geht es mir jetzt besser.“

Bei den Worten... fraglich.

 
 

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