„Hartz 4“-Empfänger entsetzt: So dreist kontrolliert das Jobcenter

„Hartz 4“-Empfänger: Jobcenter führt unangekündigt krasse Kontrollen durch.
„Hartz 4“-Empfänger: Jobcenter führt unangekündigt krasse Kontrollen durch.
Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa

Zu scharfe Kontrollen beim Jobcenter – das kritisiert nun ein „Hartz 4“-Empfänger aus Köln. Und musste am eigenen Leib spüren, was das Amt für krasse Methoden anwendet.

Jens R. war nichtsahnend früh morgens in der Wohnung seines Bekannten – dort lebt er aktuell als Untermieter –, als die Mitarbeiter den „Hartz 4“-Bezieher dreist dazu aufforderten, ihnen den Kühlschrank von innen zu zeigen.

„Hartz 4“-Empfänger schockiert über dreiste Kontrollen des Jobcenters

Und nicht nur das. Jens schilderte dem Express noch weitere Details seines abstrusen Spontan-Besucherinnen: „Es kamen zwei Mitarbeiterinnen, von denen mich eine sofort von oben herab behandelt hat. Als ich wissen wollte, was los ist, wurde eine der Frauen sofort pampig. ‘Sie haben sich hier zu benehmen‘, hat sie zu mir gesagt. Mir geht es um die Art und Weise, wie mit Menschen umgegangen wird.“

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Den Kühlschrank wollten die beiden Jobcenter-Mitarbeiterinnen übrigens aus einem ganz bestimmten Grund sehen. Offenbar seien sie daran interessiert gewesen zu erfahren, ob Jens und sein Mitbewohner zusammen einkaufen gehen und kochen würden, so Jens weiter.

„Hartz 4“-Empfänger: „Als wären wir der letzte Dreck“

„Die haben mit uns gesprochen, als wären wir der letzte Dreck“, beschwert sich Jens deshalb jetzt. Der gelernte Beikoch lebt derzeit von 424 Euro monatlich, volle Mietkosten werden dem 63-Jährigen nicht gezahlt. 15 Euro bekommt er dafür im Monat.

„Hartz 4“-Bezieher wird kontrolliert: Darf das Jobcenter so hart vorgehen?

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, warum es überhaupt diese Kontrolle bei Jens gab. Laut Jobcenter werde der Bedarfsfeststellungsdienst immer dann tätig, wenn relevante, für die Entscheidung erhebliche Tatsachen nicht hinreichend oder nicht nachvollziehbar durch die antragstellende Person selbst dargelegt werden können.

Jens hat demnach beim Amt Misstrauen erweckt. Er selbst hat bereits einen Verdacht: „Ich vermute, dass uns jemand beim Jobcenter angeschwärzt hat. Wir sollen angeblich ein eheähnliches Verhältnis haben. Das stimmt aber nicht.“ (jhe)

 
 

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