„Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“: Von der Chefin zur Straßenprostituierten – Nadine (40) braucht täglich sechs Freier, um sich durchzuschlagen

Nadine (40) ist innerhalb von nur einem Jahr als Straßenprostituierte im Frankfurter Bahnhofsviertel gelandet.
Nadine (40) ist innerhalb von nur einem Jahr als Straßenprostituierte im Frankfurter Bahnhofsviertel gelandet.
Foto: Hartes Deutschland- Leben im Brennpunkt - RTL2/ Montage

Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“, die neue Reality-Doku auf RTL2 beleuchtet die schwierige Gegend und menschliche Schicksale rund um das Frankfurter Bahnhofsviertel. Das Viertel ist auf schreckliche Art und Weise berühmt berüchtigt für Drogenexzesse, Prostitution und Gewaltverbrechen. Hier herrscht das nackte Elend.

Menschen in schwierigen Lebenssituationen kämpfen hier täglich ums Überleben. Auch Nadine. Sie hatte alles. Jahrelang war sie Abteilungsleiterin in einer Medienagentur, dann kam der tiefe Absturz ins Drogenmilieu und die Straßenprostitution.

Nadine (40) auf der ständigen Suche nach Freiern

Straßenprostitution ist im Bahnhofsviertel eigentlich verboten. Doch für Suchtkranke wie Nadine ist sie oft der einzige Ausweg, um an Geld für die Drogen zu kommen.

„Für mich sind Autos mit fremden Kennzeichen interessant. Da weiß ich, das sind Touristen und das ist Kundschaft, die gezielt nach Frauen suchen, die an der Straße stehen“, erzählt die 40-jährige Nadine. Seit einem Jahr lebt sie ohne festen Wohnsitz.

„Ich versuche den Autofahrern Zeichen zu geben, viele halten an“, sagt Nadine. Viele ihrer Kunden seien jedoch schüchtern und wollen nicht in der Straße anhalten. Gerade, weil in der Gegend viel Polizei unterwegs ist.

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Crack und Heroin: Totaler Absturz nach nur einem Jahr

Nadine nimmt regelmäßig mit ihrem Freund Kokain. Als der sie vor einem Jahr überredet es auch mal mit Crack zu probieren, folgt der totale Absturz aus der Zivilgesellschaft.

„Innerhalb von einem Jahr habe ich wegen dieser Sucht alles verloren, kein Kontakt mehr zur Familie und die Freunde sind weg“, so beschreibt die 40-Jährige ihr aktuelles Dasein. Sie habe ihre Wohnung verloren und sei außerdem hochgradig verschuldet. Ihr Leben sei nicht einfach.

Um 200 Euro zu verdienen: Sechs bis sieben Freier täglich

Nadine findet einen Kunden, der bereit ist mit ihr auf ein Hotelzimmer zu gehen. Sie verschwindet mit dem Mann. Nadine braucht sechs bis sieben Freier am Tag, um die 200 Euro für ihre Tagesdosis Crack zu verdienen. Trotzdem denkt sie immer wieder an ihr altes Leben zurück.

„Durch das Crack gehen die Gefühle weg, scheiß auf Schulden, scheiß auf Drogen“, sagt Nadine. Eine Frau namens Karin, die ihr das Crack verkauft, hilft ihr die Spritze direkt in die Halsschlagader zu setzen.

Nadine im Drogensumpf: „Bis vor zwei Monaten war ich noch schwanger von Wolfgang

Dann zeigen die Drogen auch schnell bei Nadine ihre Wirkung. Sie glaubt ihren Ex-Freund auf der Straße gesehen zu haben und bricht in Tränen aus. „Bis vor zwei Monaten war ich noch schwanger von Wolfgang, er hat mich nach Strich und Faden betrogen, ich wollte den heiraten“, kreischt sie in die Frankfurter Nacht.

„Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“ läuft ab jetzt immer donnerstags um 20.15 Uhr auf RTL2. (mj)

 
 

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