Junger Deutscher ändert sein Leben radikal – nun ist er tot

Das Leben des jungen Deutschen hat auf der Karibikinsel Dominica sein Ende gefunden. Nun erzählen seine Eltern die Geschichte von Finn.
Das Leben des jungen Deutschen hat auf der Karibikinsel Dominica sein Ende gefunden. Nun erzählen seine Eltern die Geschichte von Finn.
Foto: dpa

Ein Leben ohne Essen und Trinken. Es klingt absurd, aber viele Esoteriker streben nach der sogenannten „Lichtnahrung“. So ist es auch Finn aus Hamburg ergangen. Doch seine Suche nach dem Licht endete tödlich.

Dass es so kommen könnte, ahnte Mutter Marion Bogumil aus Hamburg bereits. Denn Finn hatte wochenlang kein anderes Thema mehr als die „Lichtnahrung“. Das berichten die fassungslosen Eltern dem Stern. Am 10. Oktober 2016 war dieser Tag gekommen, Finn verabschiedte sich von seinen Eltern.

Finns Abschied von seinen Elten dauerte 21 Sekunden

Er lief zu Fuß und ohne Geld los. Er wollte an den Amazonas reisen, um dort zu meditieren und zu fasten. Und um zu einem Schamanen zu werden, berichtet Stern.de.

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Finns Mutter: „Es macht mich manchmal so wütend“

Finns Plan endet tödlich. 13 Monate nach seinem Abschied erhielt Mutter Marion einen Anruf. Einheimische hatten ihren Sohn nackt auf einer Lichtung mitten im Dschungel entdeckt. Er habe reglos auf dem Boden der Karibikinsel Dominica gelegen. Er soll noch gelebt haben, als sie ihn gefunden haben. Sein Herz habe noch geschlagen, doch kurz danach habe er nicht mehr geatmet. Niemand konnte ihn mehr retten.

„Es macht mich manchmal so wütend, dass er nicht auf uns gehört hat. Dass er einfach gegangen ist und und hier zurückgelassen hat“, sagt Marion dem Stern. Auch ihr Mann sagt, dass Finn geglaubt habe, dass die Welt seine Hilfe bräuchte. Dabei habe er selbst Hilfe gebraucht.

Eltern stellen Nachforschungen an

Auf der Suche nach Hinweisen zu Finns Tod, stoßen seine Eltern schnell auf das Wort „Lichtnahrung“- ein Begriff aus der Esoterikszene. Dahinter steckt die Vorstellung, dass ein Mensch ohne Essen und Trinken auskommen kann und sich nur von Licht und Meditation ernährt. Zahlen darüber, wie viele Anhänger diese Szene hat, gibt es nicht.

Finn im Brief an seine Mutter: „Ich glaube an die Lichtnahrung“

„Finn ist auf diesen Stuss hereingefallen“, sagt Vater Ulli. Finn hatte einen Film über das Phänomen „Lichtnahrung“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Österreich gesehen. Er glaubte an das, was er da sah.

In einem Brief an seine Mutter schreibt er: „Ich glaube an die Lichtnahrung, die Fähigkeit, ohne physische Nahrung gesünder, besser und energetischer zu leben, nach dem Prinzip: Geist über Materie.“

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