Hacker-Attacke auf deutsche Politiker - auch Angela Merkel und diese Promis sind wohl betroffen

Unbekannte Hacker haben persönliche Daten von mehreren Hundert Politikern veröffentlicht. (Symbolbild)
Unbekannte Hacker haben persönliche Daten von mehreren Hundert Politikern veröffentlicht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Berlin. Unbekannte Hacker haben Daten und Dokumente von Hunderten Politikern im Internet veröffentlicht. Betroffen sind – außer AfD – alle Parteien im Bundestag. Das berichtete zuerst der „RBB“.

Die Hacker publizierten unter anderem Kreditkarteninformationen, Handynummern, Adressen und Chats. Politisch brisante Dokumente seien aber wohl nicht aufgetaucht.

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Hacker-Angriff: Auch Böhmermann und Marteria betroffen

Verbreitet wurden die Informationen zunächst über Twitter. Obwohl sie wohl schon seit Anfang Dezember im Umlauf waren, wurden sie erst am Donnerstagabend bemerkt. Der Account, der die Dokumente teilte, hat rund 17.000 Follower und soll sich in Hamburg befinden.

Unklar ist auch, wo die Daten abgegriffen wurden. Da die Bandbreite der Informationen erstaunlich ist, handelt es sich wohl nicht um nur eine Stelle.

Neben Politikern sollen nach Informationen der „Bild“ auch Promis betroffen sein. Zu ihnen zählen nach Angaben des Blattes unter anderem Jan Böhmermann, Christian Ehring, Marteria und K.I.Z.

Auch Kanzlerin geleakt

Das Bundesamt für Sicherheit prüft aktuell den Hacker-Angriff.

Laut Focus soll auch Kanzlerin Angela Merkel von dem Angriff betroffen sein. In dem Datensatz tauchen wohl eine Faxnummer, eine Mail-Adresse und mehrere Briefe von und an die Kanzlerin auf.

Auch NRW-Parlamentarier betroffen

Die massenhafte Veröffentlichung teils sensibler Daten, die von Politikern, Parteien und Prominenten stammen sollen, trifft aber auch Parlamentarier aus NRW. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh hat am Donnerstag von dem mutmaßlichen Hacker-Angriff auf ihn und zahlreiche andere Politiker erfahren.

Er sei darüber informiert worden, Details kenne er aber noch nicht, sagte Lindh am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem sei nicht klar, ob und was von den über ihn verbreiteten Daten echt und neu sei, da er bereits Anfang 2018 Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sei. Alles weitere werde nun geprüft, sagte der Abgeordnete aus Wuppertal. (cs/ms mit dpa)

 
 

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