DNA-Treffer! Neunter dringend Tatverdächtiger der Gruppenvergewaltigung von Freiburg gefasst

Der Schauplatz der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen nach einem Discobesuch durch eine Gruppe syrischer Flüchtlinge und einen Mann mit deutschem Pass.
Der Schauplatz der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen nach einem Discobesuch durch eine Gruppe syrischer Flüchtlinge und einen Mann mit deutschem Pass.
Foto: imago / Winfried Rothermel

Freiburg. Acht Männer wurden bereits festgenommen und sind dringend tatverdächtig, im Oktober gemeinsam eine Frau (18) in Freiburg brutal vergewaltigt zu haben.

Nun gibt es einen neunten Verdächtigen. Ein DNA-Treffer überführte den 18-Jährigen, der noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt wird.

Er soll die Diskothek bereits mit dem späteren Opfer verlassen und sich an der grausamen Tat beteiligt haben.

Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Neunter dringend Tatverdächtiger gefasst

Am Donnerstag erhielten die Ermittler der EG Club durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg die Mitteilung, dass eine der beiden offenen DNA-Spuren einer weiteren Person zugeordnet werden konnte.

Im Zuge der Ermittlungen der vergangenen Wochen wurden von mehreren Personen, die sich als mögliche Zeugen am Tatabend im besagten Club aufgehalten haben sollen, freiwillig DNA-Proben erhoben.

Hierdurch ergab sich nun die Übereinstimmung mit einer der beiden offenen Spuren, welche am Opfer gesichert werden konnten.

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Bei dem nunmehr neunten dringend Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-jährigen Mann syrischer Staatsangehörigkeit, welcher in einer Unterkunft im Landkreis Emmendingen wohnhaft ist.

Dieser ist bereits mit Körperverletzungsdelikten, Beleidigung und einem Betäubungsmitteldelikt polizeilich in Erscheinung getreten. Er konnte noch am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr im Stadtgebiet Emmendingen festgenommen werden.

Polizei Freiburg: Schnelle Erfolge nach Anzeige

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Freiburg hat nach Anzeige der Tat (>> hier die grausamen Details) am 14. Oktober die zwischenzeitlich 13-köpfige Ermittlungsgruppe Club eingerichtet. Durch die Kriminaltechnik Freiburg wurden unmittelbar kriminaltechnische Spuren gesichert und ausgewertet.

Bereits am Freitag, den 19. Oktober erhielten die Ermittler durch das Landeskriminalamt die Rückmeldung, dass eine DNA-Spur, welche am Opfer gesichert werden konnte, zu einem Treffer in der DNA-Analyse-Datei geführt habe.

>> „Junge Männerhorden": Nach Vergewaltigung in Freiburg hat Landesregierung jetzt diesen Plan

Der 19-jährige Mann syrischer Staatsangehörigkeit konnte am Samstag, den 20. Oktober, durch die Ermittlungsgruppe in einer Flüchtlingsunterkunft in Freiburg festgenommen werden.

Intensive Ermittlungen und Vernehmungen sowie verdeckte Maßnahmen führten in den folgenden Tagen zur Festnahme weiterer sieben Tatverdächtiger. (dpa/dso)

 
 

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