Greta Thunberg: Heftige Vorwürfe zur Segelreise – jetzt reagiert ihr Team

Am Mittwoch startete Greta Thunberg die insgesamt zwei Wochen lange Reise nach New York.
Am Mittwoch startete Greta Thunberg die insgesamt zwei Wochen lange Reise nach New York.
Foto: Kirsty Wigglesworth/AP Pool/dpa

In den vergangenen Tagen stürzten sich erneut wieder viele Menschen auf die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Der Auslöser dieses Mal: Ihr Segeltörn über den Atlantik, um im September am UN-Klimagipfel in New York teilnehmen zu können.

Die 16-Jährige wollte aufs Fliegen verzichten und entschied sich daher für die zweiwöchige Überfahrt mit dem Renn-Segelboot. Schnell hagelte es Kritik, dass die Überfahrt überhaupt nicht klimafreundlicher sei.

Greta Thunberg: Team reagiert auf Segel-Kritik

Nun hat sich die Teammanagerin gemeldet und dem „Spiegel“ einige Erklärungen gegegen. Laut der Kritik würde der Törn einen größeren CO2-Abdruck hinterlassen, als es ein Flug getan hätte.

Holly Cova, Teammanagerin der Gruppe, erklärte dem Portal gegenüber: „Wir haben die Reise nach New York sehr kurzfristig zu unserem Plan hinzugefügt und als Folge müssen zwei Leute in die USA fliegen, um das Boot zurückzubringen.“

Vier Flüge wären so oder so angefallen

Durchgerechnet ergeben sich dadurch vier Flüge. Wäre Greta mit ihrem Vater per Flugzeug in die USA und zurückgereist, wären ebenfalls vier Flüge angefallen.

Somit ist der Emissionsausstoß der Bootsreise vermutlich ähnlich hoch, wie die Reise per Flugzeug.

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Crew traf den Entschluss allein

Die Crew der „Malizia“ hat die Entscheidung der Flüge für die beiden Crewmitglieder im Alleingang, also ohne Greta getroffen. Holly Cova betonte gegenüber dem „Spiegel“, dass die gesamte Besatzung ihren CO2-Ausstoß durch Ausgleichszahlungen kompensiert.

Weiter sagt sie: „Wir erkennen an, dass dies keine perfekte Lösung ist. Aber Ausgleichen ist besser als nichts zu tun. Die Menschheit hat noch keinen Weg gefunden, um einen Ozean zu überqueren, ohne einen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen.“ (db)

 
 

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