Greta Thunberg: Klimaaktivistin öffnet sich und spricht jetzt über diese sehr persönlichen Dinge

Greta Thunberg hat in einem kürzlich erschienenen Interview über sehr persönliche Dinge gesprochen.
Greta Thunberg hat in einem kürzlich erschienenen Interview über sehr persönliche Dinge gesprochen.
Foto: imago images / ZUMA Press

Interviews mit Greta Thunberg sind selten. Besonders jene, in welchen die weltweit wohl bekannteste Klimaaktivistin etwas über sich erzählt. Etwas aus ihrem Privatleben.

Die Reporterin der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“ Alexandra Urisman Otto hat Greta Thunberg gemeinsam mit ihrem Kollegen Roger Turesson etwa ein Jahr nach ihrem ersten Interview erneut getroffen – und dabei hat Greta über sehr persönliche Dinge gesprochen.

Greta Thunberg: Bei ihren Reden helfen ihr diverse Wissenschaftler

Das gesamte Interview auf „Dagens Nyheter“ greift viele verschiedene Punkte auf. Zum Beispiel wer ihr genau bei ihren Reden hilft. Sie schreibt diese zwar zu großen Teilen selbst, kurz bevor sie aber wirklich fertig ist, schickt sie die Reden an mehrere Wissenschaftler.

Diese überprüfen dann ihre Fakten und Zahlen oder weisen sie darauf hin, wenn etwas unverständlich sein könnte. Aber sie geben ihr auch Hinweise und Vorschläge, wenn sie zum Beispiel noch etwas hinzufügen könnte.

„Diejenige die leidet, ist meine Schwester“

Otto und Turesson haben mit Greta aber auch über die weniger schönen Dinge gesprochen. Denn auch, wenn es so aussieht, als ob alles gut laufen würde, machen sich die negativen Dinge besonders Zuhause in Stockholm bemerkbar.

„Selbst wenn man den Aktivismus und die Berühmtheit außer Acht lässt, ist das Leben, das ich gerade lebe etwas, wovon ich vor ein, zwei Jahren nur hätte träumen können. Diejenige, die leidet, ist meine Schwester“, erzählt Greta offen wie nie.

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Schwester wird Ziel vom Hass gegen Greta – weil sie leichter zu erreichen ist als Greta

„Sie ist 13 Jahre alt und wurde Opfer von gezieltem Mobbing, Drohungen und Beleidigungen.“ Wer ihrer Schwester das antut? Darauf hat die Klimaaktivistin ebenfalls eine Antwort.

„Es gibt Menschen, die mir ihre Drohungen und ihren Hass mitteilen. Manche tun das gegenüber meiner ganzen Familie und einige sogar nur gegen sie. Der Unterschied zwischen mir und den Menschen, die Zuhause bleiben mussten, liegt darin, dass ich immer unterwegs bin. Immer unerreichbar. Die Leute wissen nicht, wo ich bleibe, wo ich schlafe, wo ich bin. Ich habe keinen Alltag. Aber meine Schwester, die versucht Zuhause einen Alltag zu führen...sie ist ein so viel leichteres Ziel.“

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Das ist Greta Thunberg:

  • Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg wurde geboren am 3. Januar 2003 in Stockholm
  • Die Jugendliche ist derzeit die bekannteste Klimaschützerin der Welt
  • Sie lebt vegan und reist nicht mehr mit dem Flugzeug
  • Auf sich aufmerksam machte sie im Hitzesommer 2018 mit ihren „Schulstreiks fürs Klima“ („Skolstreijk för klimatet“) - jeden Freitag schwänzte Greta die Schule und positionierte sich vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm
  • Über verschiedene Medien und soziale Medien inspirierte sie immer mehr vor allem junge Menschen
  • An der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) nahmen am 15. März 2019 weltweit fast 1,8 Millionen Menschen teil
  • Greta Thunberg nahm teil an der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 und am Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
  • Sie sprach vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel und dem Parlament des Vereinigten Königreichs
  • Auch der Papst gewährte ihr eine Audienz

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Immer wenn sie oder ein Familienmitglied eine neue Drohung erhält, melden sie das übrigens direkt der Polizei. Welche Unterstützung würde Greta sich wünschen? Auch das erzählt sie den Reportern der schwedischen Tageszeitung: „Der beste Weg, mir zu helfen ist momentan, meine Schwester zu unterstützen. Nicht weil sie meine Schwester ist, sondern, weil sie eine wundervolle und starke Persönlichkeit ist. Sie ist meine besten Freundin.“ (db)

 
 

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