„Goodbye Deutschland“: Dennis (35) lässt Freundin mit Kind zurück – wegen dieser Schnapsidee geht er nach Mallorca

Dennis will mit Hüpfburgen sein Geld auf Mallorca verdienen.
Dennis will mit Hüpfburgen sein Geld auf Mallorca verdienen.
Foto: RTL Now

Wegen einer Schnapsidee lässt Dennis Freundin und Kind zu Hause zurück und wandert nach Mallorca aus.

Goodbye Deutschland“ begleitet den Auswanderer, der alles aufgibt. Er glaubt, dass womöglich viele Menschen seine Entscheidung schwer nachvollziehen können: „Viele werden denken, was ist das für ein Arsch, er lässt seine Familie zurück.“ Seine Begründung: „Ich fühle mich eingeengt.“

„Goodbye Deutschland“: Dennis lässt Frau und Kind zurück, um Hüpfburgen zu vermieten

Auf Mallorca will Dennis Hüpfburgen vermieten. Vor fünf Monaten hat er im Urlaub schon einmal vorgefühlt. Ohne durchschlagenden Erfolg. Mit ungewisser Zukunft bricht er auf, zurück bleiben Freundin Odette und Sohn Alwin.

80 Euro pro Tag soll die Vermietung der Hüpfburg kosten, am Wochenende ein bisschen mehr, erklärt Dennis bei „Goodbye Deutschland“. Zehn bis zwölf Vermietungen pro Monat brauche er, um über die Runden zu kommen, schätzt Dennis (35) aus Groß Köris bei Berlin.

Mit seinen 30 Hüpfburgen, die er schon besitzt, will der Unternehmer auf Mallorca starten. Doch warum nimmt der das Risiko auf sich? „Mir fällt die Decke auf den Kopf“, gesteht er. „Ich hab das Gefühl, ich muss das machen, dass es mich glücklich macht.“

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Dennis: „Auto, Hüpfburgen, bisschen Geld“

Das Problem. Einen Plan hat er nicht, wie er ehrlich zu gibt: „Ich hab mein Auto, meine Hüpfburgen, bisschen Geld in der Tasche. Mehr hab ich nicht, sag ich ganz ehrlich.“

Mit den Hüpfburgen im Gepäck fährt er gemeinsam mit einem Kumpel nach Mallorca. Bei Abfahrt kommt ihm dann doch kurz ein schlechtes Gewissen: „Sicherlich klingt es verrückt und unvernünftig. Ist scheiße, und nicht richtig als Partner, weiß ich ganz genau. So ist der Plan.“

Aber genau deshalb ist Freundin Odette so misstrauisch: „Wenn ich in Deutschland nicht glücklich bin, bin ich es im Ausland auch nicht.“ Sie hofft, dass ihr Dennis bald zurückkommt. „Man sollte ein Plan haben, er macht einfach drauf los, aber es kommt nichts bei raus.“

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Tatsächlich hat Dennis keine Kontakte, keine Unterkunft, kein Lagerhalle und kann auch kein Spanisch. Doch der Idealist hat die nötige Motivation: „Wenn du Kinder oben lachen siehst, ist das einfach toll. Deswegen mach ich den Quatsch. Weil ich glückliche Menschen sehen will.“

Freundin Odette: „Er sollte zuhause Familie und sein Kind glücklich machen“

Was er vergisst: „Eigentlich sollte er zuhause seine Familie und sein Kind glücklich machen“, entgegnet Odette. Nach einer Woche gemeinsam auf Malle heißt es Abschied nehmen. Vorher aber der Schock. Entgegen seiner Annahme gibt es bereits einen Hüpfburgen-Verleih.

Doch Dennis will sich durchschlagen. Er lebt im Wohnwagen und kämpft um gelegentliche Jobs. „Eigentlich ist es scheiße“, gibt Dennis zu. „Es ist egoistisch. Da wünscht man sich eine normale, langweilige Familie“, findet Odette bei ihrem Besuch nach fünf Monaten.

Wenig später ist Schluss bei den beiden. Dennis wollte Auswander-Leben und Familie zuhause unter einen Hut bringen - es hat nicht geklappt. (ms)

 
 

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