Veröffentlicht inPanorama

George Harrison soll Affäre mit Popstar Madonna gehabt haben

41538884--543x199.jpg
Foto: ddp images/AP/PETER KEMP

London. 

George Harrison galt als der bravste unter den Beatles. Möglicherweise ein falscher Eindruck: Angeblich soll er eine Affäre mit Popstar Madonna gehabt haben – eine von vielen, wie eine Dokumentation von Martin Scorsese wohl enthüllt.

Eine BBC-Dokumentation von Oscar-Preisträger Martin Scorsese enthüllt laut Medienberichten eine Affäre des Ex-Beatles mit Sängerin Madonna, damals 28 Jahre alt. Harrison produzierte mit ihr 1986 den Film „Shanghai Surprise“. Ihre Ehe mit Schauspieler Sean Penn kriselte. Harrison habe sie am Drehort in Macao besucht. Die beiden hätten heftig geflirtet, verrieten Zeugen. Dass Penn das mitbekommen musste, hätte die beiden nicht gestört…

Harrison – der stille Beatle, den man später immer nur in tiefer Meditation versunken fand? Wenn diese Geschichten stimmen würden, dann könnte man die Beatles auch als kleinen Männergesangsverein bezeichnen. Und genau das waren sie eben nicht.

Ganz unverblümt veröffentlichten im Jahr 2000 George Harrison, Paul McCartney und Ringo Starr in dem Beatles-„Anthology“-Buch, wie der 17-jährige George seine Unschuld verlor. O-Ton Harrison: „Mein erstes Mal war in Hamburg, in einem Etagenbett – Paul, John und Pete Best (der damalige Drummer, d. Red.) schauten zu. Sie konnten zwar nichts sehen, denn wir machten es unter der Decke, doch als ich fertig war, klatschten und grölten sie. Wenigsten haben sie die Klappe gehalten, während ich zugange war.“

Harrison war lange auch Filmproduzent – etwa bei „Das Leben des Brian“

Harrison und Madonna? Immerhin hat Harrisons Witwe Olivia den Film „Living In The Material World“ produziert, in dem Top-Regisseur und Filmlegende Martin Scorsese diese Geschichte laut „B.Z.“ thematisiert. Und sie wird darauf geachtet haben, dass nicht allzu viel Blödsinn in dieser aufwendigen Filmwürdigung des Beatles-Gitarristen auftaucht.

Harrison hatte sich selbst Jahre lang als Filmproduzent betätigt. Der erste Film, den er auf die Leinwand brachte, war der Kultfilm „Das Leben des Brian“ der „Monty Python“-Gruppe. Die war mitten in den Dreharbeiten Pleite gegangen, Harrison rettete das Projekt, weil er den Film unbedingt sehen wollte, und gründete dafür die Firma „Handmade Films“. „Python“-Mitglied Michael Palin sollte dieses Engagement später als „teuerste Kino-Eintrittskarte aller Zeiten“ bezeichnen.

„Daily Mail“ berichtet von munterem Partnertausch

So erfolgreich „Das Leben des Brian“ war, so unbedeutend blieb der Film „Shanghai Surprise“, den Produzent Harrison 1986 mit Madonna und ihrem damaligen Ehemann Sean Penn in den Hauptrollen ins Kino brachte. Harrison trat in diesem Film auch selbst in einer kleinen Rolle als Nachtclubsänger auf. Nun heißt es, Madonna und Harrison hätten heftig geflirtet, sich häufiger getroffen. Angeblich eine Affäre – und nicht die einzige, wie Olivia Harrison in dem dreieinhalbstündigen Filmopus andeutet. Sie habe sie alle ausgehalten und ihrem Mann, den sie 1978 geheiratet hatte, immer wieder verziehen.

Schon lange vor der Doku gab es Berichte, dass George Harrison Ringo Starrs damalige Frau Maureen angebaggert haben soll. Und in der Online-Ausgabe der britischen „Daily Mail“ wird nun auch von einem munteren Partnertausch berichtet: George Harrison mit Ron Woods Frau Krissie und der damalige Faces- und spätere Rolling Stones-Gitarrist mit Harrisons erster Ehefrau Pattie Boyd. Letztere zog es später zu Eric Clapton, der für sie den Song „Layla“ schrieb, nachdem sie Harrison schon zu dem Beatles-Stück „Something“ inspiriert hatte. Für Clapton und Harrison war das alles kein Problem, sie blieben enge Freunde.

„Er war heißblütig“, sagt jedenfalls Paul McCartney laut „Daily Mail“ in der neuen Doku über den vor zehn Jahren an Krebs gestorbenen Harrison. „Allzu viel will ich aber nicht sagen, weil er ein guter Freund ist, aber er mochte die Dinge, die Männer mögen.“