Ergreifende letzte Worte an seinen Sohn: So verabschiedete sich George Bush bevor er starb

Im Alter von 94 Jahren ist der ehemalige Präsident George H.W. Bush verstorben. Er war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. (Archivfoto)
Im Alter von 94 Jahren ist der ehemalige Präsident George H.W. Bush verstorben. Er war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. (Archivfoto)
Foto: Lawrence Jackson/AP/dpa
  • George H.W. Bush verstarb am Freitag im Alter von 94 Jahren
  • „Ich liebe dich auch“ waren seine letzten Worte
  • Ein langjähriger Freund spricht von einem einfachen und würdevollen Ende

Washington. George H.W. Bush, der 41. Präsident der Vereinigten Staaten, verstarb am 30. November im Alter von 94 Jahren im kleinen Kreis seiner Verwandten und Angehörigen.

Am Freitagabend, etwa 40 Minuten vor seinem Tod, telefonierte der ehemalige Präsident mit seinem ältesten Sohn, George W., welcher den Lautsprecher aktiviert hatte, sodass alle Angehörigen mithören konnten.

Rührende letzte Woche

Gegen Ende des Telefonats formulierte George W. Bush seinem Vater seine Liebe. „Ich liebe dich auch“, waren die letzten Worte des Politikers, bevor er nicht eine Stunde später verstarb.

Wie die Washington Post berichtet, hatte Bush schon in den letzten Tagen immer mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

------------------------------------

• Mehr Themen:

„Mia“ wurde lebend geboren: Hier vermutet die Polizei die Mutter des toten Neugeborenen aus Duisburg

Duisburger Baby „Mia“ in Altkleider-Container geworfen: Erst in Polen wird es gefunden – Große Suchaktion in Duisburg

• Top-News des Tages:

„Supertalent-Fans“ sind schockiert: Was eine Achtjährige hier vorführt, ist nicht jugendfrei

-------------------------------------

Schon längere Zeit von gesundheitlichen Problemen geplagt

Er kam nicht mehr aus dem Bett und verspürte keinen Appetit mehr. Vermutlich resultierte dies aus seinem vaskulären-Parkinson-Syndrom, welches ihn in seiner Rede-und Bewegungsfreiheit in den letzten Jahren stark einschränkte.

Laut James A. Baker, einem Freund und Vertrauten von Bush, schien er nichtsdestotrotz eine gewisse Leichtigkeit aus seinen letzten Momenten entnehmen zu können.

Langjähriger Freund stand ihm bei

Baker besuchte den ehemaligen Präsidenten an diesem Tag insgesamt drei mal. Das erste mal war er gegen 07.15 Uhr bei seinem alten Freund.

In einem Telefoninterview erzählt Baker von einem Gespräch, welches die beiden an dem Morgen geführt haben. Frei übersetzt fragte der Präsident seinen Freund: „Bake, wohin gehen wir?“, worauf Bake antwortete: „Jefe, wir gehen in den Himmel“

Einfaches und würdevolles Ende

„Das ist, wo ich hin möchte“, war Bushs Antwort drauf. Seit der Präsident nicht mehr im Amt war, nannte Baker ihn „Jefe“, was spanisch für „Chef“ ist.

Baker sagt, dass der Tod seines langjährigen Freundes „einfach und würdevoll“ war. (db)

 
 

EURE FAVORITEN