Frau will Auto beim Händler kaufen – du glaubst nicht, womit sie bezahlen will

Eine Frau will einen neuen Wagen im Autohaus kaufen. Die Rechnung will sie auf kriminelle Art begleichen. (Symbolbild)
Eine Frau will einen neuen Wagen im Autohaus kaufen. Die Rechnung will sie auf kriminelle Art begleichen. (Symbolbild)
Foto: imago images / blickwinkel

Eine 20-jährige Frau aus Pirmasens (Rheinland-Pfalz) hat offenbar sehr dringend ein neues Auto gebraucht. Das nötige Kleingeld dafür hat ihr gefehlt – doch anstatt das Geld mühsam zusammenzusparen, hat sie die Moneten kurzerhand zuhause mit ihrem Drucker selbst hergestellt.

Mit den Blüten im Wert von 15.000 Euro wollte sie das Auto anschließend im Autohaus bezahlen.

Frau kopiert Geldscheine und will damit ein Auto kaufen

Es müssen mehr als 150 Scheine zu 50 und 100 Euro gewesen sein, die die 20-Jährige mit ihrem Tintenstrahldrucker und handelsüblichem Kopierpapier hergestellt hat. Die Scheine waren den Umständen entsprechend schlecht gefälscht.

Den geschulten Mitarbeitern fiel der Schwindel sofort auf, als die Frau die Stapel mit den Blüten auf den Tresen legte. Sie alarmierten umgehend die Polizei.

Polizei findet weitere Blüten in der Wohnung

Die nahm die Geld-Druckerin noch vor Ort fest. Weil sie vermuteten, dass sie noch mehr Blüten als die beschlagnahmten 15.000 Euro gedruckt hatte, durchsuchten sie anschließend noch die Wohnung der 20-Jährigen.

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Dort bestätigte sich der Verdacht der Polizisten. Dort lagen insgesamt 13.000 Euro in Form von 50- bis 100-Euro-Scheinen auf dem Boden und in Regalen verteilt.

Ausdruck lag noch im Drucker

Besonders auffällig: In dem handelsüblichen Farbdrucker lag noch ein Ausdruck von dem Falschgeld, auf gewöhnlichem Kopierpaier gedruckt.

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und Kriminalpolizei Pirmasens ermitteln nun gegen die 20-Jährige.

So kannst du Falschgeld erkennen

Besonders viel Mühe hatte sich die Geldfälscherin bei der Aktion nicht gegeben. Aber auch besser gemachte Blüten kannst du ganz leicht enttarnen, und zwar nach dem „Sehen, fühlen, kippen“-Prinzip. Halte dafür einen Geldschein gegen das Licht. Im Wasserzeichen werden bei der älteren Serie das Hauptmotiv und die Wertzahl der Note sichtbar. Neue Scheine zeigen das Portrait der Europa, das Hauptmotiv und die Wertzahl.

Außerdem solltest du auf dem Spezialpapier, aus dem die Banknoten sind, auf der Vorderseite im farblich bedruckten Bereich eine kurze Linie ertasten können. Wenn du einen neuen 20- oder 50-Euro-Schein etwas zur Seite neigst, wandert zudem ein leicht erkennbarer glänzender Streifen über die Zahl unten links. (vh)

 
 

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