Frau schickt Foto an falsche Nummer – und rettet dadurch vielleicht ein Leben!

Eine Nachricht mit diesem Foto schickte die Frau an den sechsfachen Vater.
Eine Nachricht mit diesem Foto schickte die Frau an den sechsfachen Vater.
Foto: Twitter/Mandi Miller
Eine Frau wollte beim Shoppen eine Freundin um Rat bitten. Sie schrieb die falsche Nummer an – und sorgte für eine Kettenreaktion.

Spring Hill.  Das, was dieser Frau passiert ist, ist eigentlich keine Rede wert. Wäre da nicht diese unglaubliche Kettenreaktion, die eine an eine falsche Nummer verschickte Nachricht ausgelöst hat. Sie könnte womöglich dafür sorgen, dass ein Menschenleben gerettet wird.

Aber erstmal der Reihe nach. Eine junge Frau aus den USA wollte einer Freundin beim Shoppen ein Foto ihres Abendkleides schicken, das sie gerade anprobiert hatte. Doch die Nachricht schickte sie an eine falsche Nummer.

Nachricht löst Kettenreaktion aus

Dennoch erhielt Syd, so der Name der jungen Frau, eine Antwort. Der sechsfache Vater Tony aus dem US-Bundesstaat Tennessee hatte die Nachricht bekommen.

„Ich glaube, diese Nachricht sollte eigentlich an jemand anderes gehen. Meine Frau ist nicht zu Hause, weshalb ich sie nicht nach ihrer Meinung fragen konnte, aber die Kinder und ich finden, dass du in deinem Kleid toll aussiehst! Du solltest es definitiv kaufen!“, schrieb er.

Fotos geben den Anstoß

Dazu sendete ein Foto seiner Kinder, die den Daumen nach oben streckten. Die Fotos von der Konversation fanden schnell ihren Weg auf Twitter – und sorgten dort für eine überraschende Wendung in der Geschichte.

Denn einigen Nutzern, die die Familie kannten, fiel auf den Fotos auf, dass eines der Kinder fehlte. Tony selbst meldete sich anschließend auf Twitter zu Wort: Der vierjährige Kaizler sei nicht im Bild zu sehen, weil er in einer Klinik seine Chemotherapie bekomme, schrieb er.

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Er leide an Leukämie. Die Familie hatte zuvor eine Facebook-Unterstützerseite samt Crowdfundingseite für ihn ins Leben gerufen. Einer der Supporter habe die Familie auf den Fotos erkannt, schreibt der Vater weiter. Er schloss den Beitrag mit den Worten: „Übrigens, meine Frau findet auch, dass du in dem Kleid toll aussiehst!“

Durch die versehentlich verschickte Nachricht sind plötzlich Tausende Leute auf die Spendenkampagne, die vorher kaum Erfolg hatte, aufmerksam geworden, wie „Boredpanda“ berichtet.

Inzwischen sind mehr als 33.000 Dollar für den kranken Jungen zusammengekommen. Und was sagt er zu dem Kleid? Auf einem anderen Foto ist auf Twitter zu sehen, wie er inzwischen auch beide Daumen nach oben streckt. (bekö)

 
 

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