Frau kauft bei Aldi einen Ball für ihren Hund – daheim schreit das Tier vor Schmerzen

Spielzeug von Aldi hatte einem Hund eine Not-OP eingebracht (Symbolbild).
Spielzeug von Aldi hatte einem Hund eine Not-OP eingebracht (Symbolbild).
Foto: Peter Summers / REUTERS
  • Eine Britin wollte ihrer Hündin mit einem Spielzeugball von Aldi eine Freude machen
  • Doch das Spielzeug stellte sich als gefährlich heraus, die Hündin musste notoperiert werden
  • Der Discounter reagierte einsichtig auf eine Beschwerde der Kundin

Berlin.  Mit einem Spielzeugball für Hunde vom Discounter Aldi wollte die Britin Samantha Trofimowicz ihrem Vierbeiner Moet eine Freude bereiten. Doch schon kurz, nachdem sie den Ball für ihre Hündin gekauft hatte, hörte sie das Tier vor Schmerzen schreien.

Weil sich Moet in dem Ball verbissen hatte und nicht mehr so einfach aus ihrer Lage zu befreien war, musste sie notoperiert werden. Auf Facebook machte die Hundebesitzerin auf den Vorfall aufmerksam.

Nur Not-Operation konnte helfen

„Ich hatte Moet nur eine halbe Stunde lang das Spielzeug gegeben, als ich einen ohrenbetäubenden Schrei von ihr hörte – ich wusste, dass sie Schmerzen hatte“, erzählte die Britin später dem Nachrichten-Portal „Metro“.

Gebiss und Zunge der Hündin steckten in dem Ball fest und alle Versuche von Samantha Trofimowicz, das Tier zu befreien, schlugen fehl. Erst eine Not-Operation bei einer Tierärztin konnte Moet schließlich helfen.

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Discounter entschuldigt sich bei Kundin

Die Hundebesitzerin hat sich laut „Metro“ sofort beim Discounter Aldi beschwert. Ein Sprecher des Discounters teilte dem Portal mit: „Wir haben uns bei Frau Trofimowicz entschuldigt und haben sie gebeten, das Produkt in einem unserer Geschäfte zurückzugeben, damit wir den Fall mit unserem Lieferanten prüfen können.“

Auf Facebook veröffentlichte Samantha Trofimowicz unterdessen ihre Geschichte und warnte andere Hundebesitzer vor dem Tierspielzeug: „Bitte bitte bitte kauft nicht diesen Foobler-Leckerli-Spender von Aldi“.

Vom Schicksal der Hündin betroffen haben bereits knapp 90.000 Menschen den Post geteilt. Hündin Moet hat die Sache glücklicherweise gut überstanden. (alka)

 
 

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