Frau befreit Hund aus überhitztem Auto – und wird vom Besitzer beschimpft

Panorama Video

Beschreibung anzeigen
  • Das Thermoeter zeigt mehr als 30 Grad an
  • Manche Hundehalter hält das nicht davon ab, ihre Tiere in überhitzten Autos zu lassen
  • Nun wurde eine Hunderetterin sogar beschimpft

Papenburg/Celle.  Immer wieder lassen Besitzer ihre Hunde bei der Hitze im Auto sitzen. Eine große Gefahr für die Tiere! Auch in dieser Woche kam es zu mehreren Vorfällen.

Am Mittwochnachmittag musste die Polizei einen Hund aus einem überhitzten Auto in Papenburg befreien. Den hatte zuvor eine junge Frau entdeckt.

Die Frau versuchte erst den Besitzer im nahe gelegenen Einkaufszentrum zu finden – erfolglos. Dann rief sie die Polizei, wie eine Sprecherin mitteilte. Durch das leicht geöffnete Autofenster konnten die Beamten die Tür öffnen und den Hund befreien.

Laut der Polizei saß der Hund fast eine Stunde (!) bei einer Außentemperatur von 30 Grad in dem Wagen.

Hundebesitzer rastet aus

In Celle stieß eine Helferin bei einem ähnlichen Vorfall auf wenig Dankbarkeit, zumindest beim Herrchen des betroffenen Hundes. Die 22-Jährige hatte in einem geparkten Wagen einen kleinen schwarzen Mischling gesehen, der nach ihren Angaben aufgeregt bellte und an den Scheiben hochsprang, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag mitteilte.

Andere Passanten versuchten vergeblich, den Halter ausfindig zu machen. Daraufhin öffnete die Frau die Wagentür durch einen geöffneten Fensterspalt, um dem Hund Wasser zu geben.

Was man beim Transport von Hunden im Auto beachten sollte

In diesem Moment erschien der etwa 60 Jahre alte Besitzer. Wütend über das eigenmächtige Handeln der 22-Jährigen soll er die Frau beschimpft und dem Hund das Wasser verweigert haben.

Tierquälerei - Wie schützt das Gesetz unsere Tiere?

Dann fuhr er davon, doch konnte sich die Frau nach dem Vorfall vom Mittwoch die Autonummer merken. Nun ermittelt die Polizei wegen Beleidigung. (dpa/jha)

 
 

EURE FAVORITEN