Frank Rosin mit bitterer Anklage: „Der Mörder meines Onkels läuft noch frei herum“

TV-Koch Frank Rosin wirft den Behörden im Fall seines ermordeten Onkels Versagen vor.
TV-Koch Frank Rosin wirft den Behörden im Fall seines ermordeten Onkels Versagen vor.
Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Halle (Westfalen). Vor mehr als einem Jahr erlitt TV-Koch Frank Rosin einen schweren Verlust in seiner Familie.

Im Januar 2018 wurde der Onkel (74) von Frank Rosin so schwer zusammengeschlagen, dass er Wochen später im Krankenhaus an seinen Verletzungen starb.

Doch vom mutmaßlichen Täter fehlt weiter jede Spur. Mohammed A. (24) soll sich in die Türkei abgesetzt haben, auch weil die Behörden sich eine Panne leisteten.

Frank Rosin: Onkel brutal totgeschlagen - vom Täter fehlt jede Spur

Der mutmaßliche Täter und der Onkel von Frank Rosin lebten gemeinsam in einem Männerwohnheim. Schon im Vorfeld soll eine Sozialarbeiterin für Rosins Onkel Strafanzeige wegen des aggressiven Verhaltens gegen Mohammed A. gestellt haben. (hier mehr zum tragischen Tod von Rosins Onkel)

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Mutmaßlicher Täter verschwunden

Nach Informationen des Westfalen-Blatts hatte sich der 21-Jährige nach intensiver Fahndung der Polizei am Tag der Tat zunächst gestellt, den brutalen Angriff aber bestritten. Aus Mangel an Beweisen wies die zuständige Richterin einen Haftantrag der Staatsanwaltschaft ab. Nach seiner Vernehmung ist der Verdächtige deshalb wieder auf freiem Fuß.

Erst im Februar 2018 wurden Blutspuren am Tatort analysiert. Weitere vier Monate vergehen, bis endlich das Spuren-Gutachten vorliegt. Die DNA-Spuren Opfer stammen von Mohammed A. Nach einem halben Jahr dann ergeht endlich eine Strafanzeige. Doch da ist der dringend Tatverdächtige schon über alle Berge, hat sich vermutlich in die Türkei abgesetzt. Promi-Anwalt Burkhard Benecken (42): „Die Staatsanwaltschaft war ebenso wie die Gutachterin der DNA-Spuren im monatelangen Tiefschlaf.“

Rosin: „Onkel bloß Geschädigter zweiter Klasse“

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld sagte zu „Bild“ (Bezahlinhalt): „Ob der Beschuldigte bei einer schnelleren Auswertung der Spuren noch in Deutschland hätte verhaftet werden können, lässt sich allenfalls spekulativ beantworten, da der Fluchtzeitpunkt unbekannt ist.“

Frank Rosin ist fassungslos: „Mir kommt es vor, als sei mein Onkel bloß Geschädigter zweiter Klasse.“

 
 

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