Flugzeug landet am falschen Flughafen – aus einem reichlich verstörenden Grund

Die Landung eines Flugzeugs in King Island verzögerte sich. (Symbolbild)
Die Landung eines Flugzeugs in King Island verzögerte sich. (Symbolbild)
Foto: dpa

King Island. An Bord gehen, sich in den Sitz fallen lassen und dann erstmal den Sicherheitsanweisungen der Flugbegleiter lauschen.

Nach kurzer Zeit kommt innere Unruhe auf. Gleich starten die Turbinen des Flugzeugs, dein Sitznachbar nimmt mehr Raum ein, als dir lieb ist und das Wort Beinfreiheit kannst du kaum mehr buchstabieren: Da kann einen schon mal die Frage umtreiben: Wie um alles in der Welt soll ich denn hier gleich einschlafen?

Pilot verpasst Flughafen – weil er schläft

Über ein solches Problem konnte ein Pilot am 8. November nicht klagen. Auf dem Flug vom australischen Devenport in Tasmanien zur Nachbarinsel King Island schlief der Mann am Steuer seiner Maschine einfach ein.

Weil er so tief und fest im Reich der Träume schlummerte, verpasste der Pilot seinen Zielflughafen. Erst 46 Kilometer hinter der Insel wachte der Pilot auf und bemerkte seinen Faux-Pas. Darüber berichtete zuerst die britische Zeitung „Daily Mail“.

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Australische Flugbehörde: „Schwerer Betriebsvorfall“

Auch wenn der schlafmützige Pilot als einziger Passagier an Bord der Piper PA-31 Navajo VH-TWU keine anderen Menschen unmittelbar in Gefahr brachte, hat die australische Behörde „Australien Transport Safety Bureau“ (ATSB) die Ermittlungen aufgenommen.

Die ATSB stuft das Geschehen als „schweren Betriebsvorfall“ ein und hat eine intensive Befragung des Piloten angekündigt.

Welche Konsequenzen drohen dem Piloten?

Geprüft werde, ob der Mann überhaupt noch fähig ist, ein Flugzeug zu steuern. Welche genauen Konsequenzen ihm jetzt drohen, ist noch nicht bekannt. Auf den Verlust seiner Fluglizenz dürfte der Mann sich mit großer Sicherheit einstellen.

Das Ergebnis der Ermittlungen wird laut der Behörde bis März 2019 erwartet.