Fluggast stirbt in Armen von Radiomoderator– jetzt meldet sich die hinterbliebene Tochter mit bewegender Nachricht

In einem Ferienflieger von Kreta nach Leipzig/Halle kam es zu einem Zwischenfall. (Symbolbild)
In einem Ferienflieger von Kreta nach Leipzig/Halle kam es zu einem Zwischenfall. (Symbolbild)
Foto: Foto: Frank Sorge / imago/Frank Sorge
  • Auf einem Flug von Kreta nach Leipzig/Halle verstarb ein 70-Jähriger
  • Fluggäste leisteten Erste Hilfe, unter den Helfern befand sich auch ein Radiomoderator
  • Über die Presse suchte er Kontakt zu Angehörigen des Verstorbenen – mit Erfolg

Leipzig.  Mitten in der Urlaubssaison kam es zu einem tragischen Zwischenfall auf einem Urlaubsflug von Kreta nach Deutschland: Ein Passagier wurde ohnmächtig und verstarb wenig später.

Die Radiomoderatoren Lena Mengler von R.SA und ihr Ehemann Julian Mengler von Energy Sachsen wurden zufällig Zeugen des Vorfalls – sie befanden sich als Touristen an Bord des Flugzeugs der türkischen Airline „Corendon“.

Gegenüber Bild.de erzählte Julian Mengler nun von den Ereignissen an Bord. Seiner Frau und ihm sei der 70-jährige Passagier im Rollstuhl schon am Flughafen in Kreta aufgefallen. Im Flugzeug saß er schließlich zwei Reihen hinter ihnen. Weil er nur Deutsch, die Crew wiederum nur Englisch sprach, half ihm der Radiomoderator beim Dolmetschen und setzte sich zu ihm.

Ein Passagier leistete Erste Hilfe

Plötzlich verschlechterte sich der Zustand des alleinreisenden Rentners rapide. Julian Mengler versuchte, ihm eine Wasserflasche zu geben. „Aber die hat er mir wieder in die Hand gedrückt. Auf einmal sackte sein Kopf runter, er wurde ganz weiß, bekam blaue Lippen, der Puls wurde schwächer“, so der Moderator gegenüber Bild.de.

Er platzierte den Ohnmächtigen auf dem Gang, wo ein anderer Passagier sofort mit der Wiederbelebung begann. Der Pilot rief sofort einen Notarzt zum Zielflughafen – doch jede Hilfe kam zu spät. Der Mann überlebte nicht.

„Schon als ich den Mann im Arm hatte, habe ich gespürt, wie er gestorben ist. Wir haben uns tief in die Augen geguckt, bis er seine Augen zugemacht hat“, schilderte Julian Mengler die letzten Minuten.

Radiomoderator wollte Angehörige erreichen

Der Radiomoderator ist nach eigenen Aussagen mit dem Ereignis an die Presse gegangen, weil er so die Angehörigen des Verstorbenen erreichen wollte: „Der Mann war nicht allein, als er starb. Ich, Lena und andere Passagiere waren für ihn da.“

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Jetzt hat sich tatsächlich die Tochter des Fluggastes bei Julian Mengler gemeldet. Ihre emotionale Nachricht hat der Moderator auf seiner Instagram-Seite geteilt.

Die Frau bedankt sich bei den Anwesenden dafür, dem Rentner im Flugzeug beigestanden zu haben. Es sei bewegend, Einblicke in seine letzten Minuten zu bekommen.

Der Radiomoderator nutzt den Post auch dafür, auf die große Relevanz von Erster Hilfe aufmerksam zu machen: „Sei dir sicher: Du kannst nichts falsch machen!“, ermutigt er seine Fans dazu, im Ernstfall aktiv zu werden. (raer)

 
 

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