FDP-Politiker Alvaro wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Im Falle einer Verurteilung drohen FDP-Politiker Alexander Alvaro bis zu fünf Jahre Haft.
Im Falle einer Verurteilung drohen FDP-Politiker Alexander Alvaro bis zu fünf Jahre Haft.
Foto: dpa
Der FDP-Politiker Alexander Alvaro muss sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments erhoben. Alvaro war 2013 auf der A1 gegen ein verunglücktes Auto geprallt. Dessen Fahrer starb bei dem Unfall.

Köln. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Alvaro (FDP), ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Das sagte am Donnerstag der Kölner Landgerichtssprecher Christian Hoppe und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft fuhr Alvaro mit überhöhter Geschwindigkeit. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.

Der 38-Jährige war im Februar 2013 auf der Autobahn 1 zwischen Burscheid und Leverkusen gegen ein verunglücktes Auto geprallt, das quer auf der Fahrbahn stand. Der 21 Jahre alte Fahrer des Wagens starb, seine zwei Beifahrer wurden schwer verletzt. Alvaro kam im kritischen Zustand ins Krankenhaus, mittlerweile arbeitet er wieder.

Das Europaparlament hatte im vorigen Juni die Immunität des FDP-Abgeordneten aufgehoben. (dpa)

 
 

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