Stern TV bei RTL: Wieder Ärger für Familie Ritter aus Köthen: Sohn Norman muss in den Knast – wegen dieser widerlichen Tat

Norman Ritter aus Köthen muss erneut ins Gefängnis. (Symbolfoto)
Norman Ritter aus Köthen muss erneut ins Gefängnis. (Symbolfoto)
Foto: Rüdiger Wölk / imago/Rüdiger Wölk

Köthen. Eine erschreckende Dokumentation auf „Stern TV“ machte Familie Ritter aus Köthen berühmt. RTL zeigte den Alltag von Mutter Karin und ihren verwahrlosten Kinder Norman, Andy und Christopher – die bereits in jüngsten Jahren mit rechtsextremen Sprüchen auffielen.

Die Familie Ritter aus der Kreisstadt Köthen in Sachsen-Anhalt schockierte bereits damals – rutsche seither aber in der Spirale der Verwahrlosung immer weiter ab.

Familie Ritter aus Köthen: Norman Ritter tötete ein Kaninchen

Sohn Norman hat bereits 13 Einträge ins Bundeszentralregister. Nun wurde der Mittdreißiger erneut zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Das berichtet die „MZ“.

Im November 2017 drang der alkoholkranke Norman Ritter in eine Kleingartenanlage ein, stahl drei Kaninchen. Weil seine Mutter nichts davon wusste, rief sie die Polizei, als die Tiere durch ihre Wohnung in Köthen hoppelten. Als die Beamten eintrafen, hatte Norman Ritter bereits eins der Kaninchen getötet.

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Auch wegen der Bedrohung eines Vollzugsbeamten wurde der älteste Sohn der Familie Ritter verurteilt. Im Februar forderte ein gerufener Polizist ihn mehrfach auf, die überlaute Musik in seiner Wohnung in Köthen leiser zu machen. Als Norman Ritter nicht Folge leistete, wollte der Beamte nach dessen Handy greifen, mit dem die Stereoanlage reguliert wurde.

Prompt zog Ritter einen Teleskop-Schlagstock und schrie: „Ich schlage dir das Ding um die Ohren!“ Das bestreitet er vor Gericht, behauptet stattdessen: „Ich habe gesagt, ehe ihr mir die Anlage wegnehmt, schlage ich sie kaputt.“ Das glaubte ihm jedoch niemand.

Familie Ritter: Sohn Norman muss für 15 Monate ins Gefängnis

Insgesamt muss der Sohn von Karin Ritter nun für 15 Monate ins Gefängnis. Und kommt damit noch milde weg, denn mit einem Rollstuhl-Diebstahl und einer Misshandlung standen noch zwei weitere Taten in der Anklage, die ihm aber nicht nachgewiesen werden konnten.

„Bewährung kommt nicht in Frage. Dafür sind es einfach zu viele Straftaten“, so die Richterin laut „MZ“.

„Stern TV“ berichtet seit 23 Jahren immer wieder über Familie Ritter aus Köthen: Der erste Film über Mutter Karin Ritter und ihre sechs Kinder lief 1994.

Verwahrloste Kinder heben Hand zum Hitlergruß

Schon damals lieferte „Stern TV“ erschreckende Bilder: Verwahrloste Kinder, die die Hand zum Hitlergruß heben - aus der rechtsradikalen Gesinnung machte die Familie seit jeher keinen Hehl.

Geändert hat sich in den letzten Jahrzehnten nur wenig bei Familie Ritter. Die Söhne hatten immer wieder Ärger mit der Justiz - und sogar die Kinder der Kinder sind inzwischen mehrfach auffällig geworden.

Die Familie lebt seit Jahrzehnten in höchst prekären Verhältnissen.

 
 

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