Fähre sinkt mitten in der Donau

Mariaposching..  Eine Donaufähre mit drei Menschen an Bord ist in Niederbayern gesunken – die Passagiere retteten sich ans Ufer. Der Fährmann und die beiden Fahrgäste seien leicht verletzt und mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit. „Die Drei sind aus eigener Kraft ans Ufer geschwommen“, sagte ein Sprecher. Die Fähre war Dienstagmorgen aus ungeklärter Ursache bei Mariaposching in der Mitte der Donau gesunken. An Bord waren ein Transporter und ein Traktor. Der Fluss wurde nach der Havarie gesperrt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften sowie ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber waren am Unglücksort im Einsatz.

„Aus dem Fluss ragt nur noch die Gabel des Traktors und der Mast der Fähre heraus. Alles andere ist unter Wasser“, erläuterte der Polizeisprecher. Es sei möglich, dass der Transporter bereits weggetrieben wurde. Das Problem ist nun die Bergung und die Sicherung der Fähre. Der Einsatz von Tauchern ist an dieser Stelle wegen der starken Strömung nach erster Einschätzung der Rettungskräfte nicht möglich. Die Fähre ist 89 Jahre alt und wurde 1990 zuletzt saniert. Sie wird an einem Seil über den Fluss gezogen.

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