Facebook-Party in Hamburger Bahnen blieb weitgehend friedlich

DerWesten
Weil öffentliches Saufen so originell ist und Hamburg ab diesem Samstag ein Alkoholverbot in U- und S-Bahnen einführt, was natürlich nicht originell ist, haben mehrere Hundert Menschen am Freitagabend ein „Abschiedstrinken“ in U- und S-Bahnen gefeiert. Klar war das auf Facebook angekündigt worden. (Foto: rtr)
Weil öffentliches Saufen so originell ist und Hamburg ab diesem Samstag ein Alkoholverbot in U- und S-Bahnen einführt, was natürlich nicht originell ist, haben mehrere Hundert Menschen am Freitagabend ein „Abschiedstrinken“ in U- und S-Bahnen gefeiert. Klar war das auf Facebook angekündigt worden. (Foto: rtr)
Foto: REUTERS
Mit Verspätungen und Zugausfällen ist ein auf Facebook angekündigtes „Abschiedstrinken“ in Hamburg verlaufen. Laut Polizei hatten sich am Freitagabend mehrere Hundert Menschen in U- und S-Bahnhöfen versammelt.

Hamburg. Am „Abschiedstrinken“ in Hamburger U- und S-Bahnen haben am Freitagabend mehrere hundert Menschen teilgenommen. Das teilte eine Bahnsprecherin mit. Zu dem Massentrinken war im Internetnetzwerk Facebook aufgerufen worden. Ab dem 1. Oktober wird Alkoholkonsum in Bussen und Bahnen mit einer Geldbuße geahndet.

Zum Auftakt auf dem Hauptbahnhof stiegen Dutzende junger Leute mit Flaschen und Bierkisten in U- und S-Bahnen ein. „Die Leute feiern und haben Spaß“, sagte eine Polizeisprecherin. Zu ernsten Zwischenfällen sei es bislang nicht gekommen.

Zwischen Hauptbahnhof und Reeperbahn war der S-Bahnverkehr zeitweise unterbrochen. Nach Angaben der Hamburger S-Bahn hatten Fahrgäste in zwei Zügen die Notbremsen gezogen. Die Verkehrsunternehmen setzten verstärkt Sicherheitspersonal auf Bahnhöfen und in Zügen ein, um Straftaten vorzubeugen. (dapd)