Revolution bei WhatsApp, Instagram und Facebook-Messenger – das soll sich beim Verschicken von Nachrichten ändern

Bei Facebook, Instagram und Whatsapp soll sich etwas ändern.
Bei Facebook, Instagram und Whatsapp soll sich etwas ändern.
Foto: imago/photothek

Bei Facebook, Instagram und Whatsapp stehen Änderungen an: Offenbar will Facebook-Chef Mark Zuckerberg alle drei Apps enger miteinander verknüpfen. Nutzer der drei Apps sollen einfacher miteinander kommunizieren können.

Facebook, Whatsapp, Instagram: Was ändert sich?

Wie die New York Times unter Berufung auf Insider berichtet, soll künftig zum Beispiel ein Facebook-Nutzer über die Plattform eine Nachricht an jemanden schicken können, der nur Whatsapp hat.

Facebook hatte Instagram 2012 gekauft, seit 2014 gehört auch Whatsapp zu dem Internet-Giganten.

Bislang waren alle drei Apps strikt voneinander getrennt. Das soll sich nach Wunsch von Zuckerberg nun ändern. Eines soll jedoch nicht verändern: Facebook, Instagram und Whatsapp bleiben eigenständige Apps – sie sollen aber künftig die gleiche Technik nutzen.

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Facebook-Änderungen: Ärger für Zuckerberg

Laut der „New York Times“ hat sich Zuckerberg mit seinen Plänen intern Ärger eingehandelt. Dass der Konzernchef seine Pläne seit 2018 vorangetrieben hat, sei ein Grund, warum im vergangenen Herbst erst die Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger Facebook verließen und anschließend auch die Whatsapp-Gründer Jan Koum and Brian Acton.

Die Änderungen werfen auch Fragen zum Datenschutz auf: Benutzerinformationen zwischen den Diensten können künftig gemeinsam genutzt werden.

Bei Whatsapp müssen sich Nutzer über ihre Handynummer registrieren, bei Facebook und dem dazugehörigen Messenger soll die echte Identität angegeben werden.

Was ist Zuckerbergs Ziel?

Die geplanten Änderungen werden schon viel diskutiert. Facebook lenkt ein: „Wie zu erwarten, wird viel diskutiert, während wir mit dem langwierigen Prozess beginnen, alle Details zu ermitteln, wie dies funktionieren wird.“ Die Änderungen werden aber nicht vor Anfang 2020 umgesetzt sein.

Was bezweckt Zuckerberg mit den Änderungen? Der Konzerchef will offenbar mehr Nutzer an das Mutterschiff Facebook binden. Für den Internet-Giganten bieten die Änderungen eine bessere Chance, mit Instagram und Whatsapp Geld zu verdienen.

Dort werden derzeit deutlich weniger Einnahmen gemacht, als bei Facebook, obwohl sie eine riesige Anzahl an Nutzern haben. Instagram hat monatlich eine Milliarde aktive Nutzer, Whatsapp sogar 1,5 Milliarden.

 
 

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