Experten retten Baby-Oktopus aus Müllhaufen im Ozean

Dieser Baby-Oktopus wurde von Mitarbeitern eines Nationalparks gerettet.
Dieser Baby-Oktopus wurde von Mitarbeitern eines Nationalparks gerettet.
Foto: Ashley Pugh / dpa
Auf einem Haufen von Plastikmüll wurde vor Hawaii ein Baby-Oktopus gefunden. Mitarbeiter eines Nationalparks hatten das Tier entdeckt.

Kailua-Kona.  Viele Menschen denken bei Oktopussen an fabelhafte riesige Kraken, die ganze Boote um- oder gar verschlingen können. Mitarbeiter eines Nationalparks in Hawaii haben nun ein ganz anderes Exemplar gerettet. Das Tier war etwa erbsengroß.

Der Baby-Krake wurde im Plastikmüll entdeckt, der im Ozean vor Hawaii trieb. Er ist nicht größer als eine Fingerkuppe und erwärmt die Herzen von Tierfans weltweit. Ein Facebook-Beitrag des Kaloko-Honokōhau National Historical Park wurde bis Freitagnachmittag über tausendmal geteilt.

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US-Innenministerium nennt Details zu Oktopoden vor Hawaii

Nach einem Foto-Shooting entließen die Meeresbiologen den kleinen Kraken wieder an sicherer Stelle im Korallenriff, wie es in dem Beitrag heißt. Der Nationalpark hatte bereits im August Aufnahmen des Tieres verbreitet.

Nun teilte das US-Innenministerium die Fotos erneut in verschiedenen sozialen Netzwerken. Mit ein paar Infos: Demnach gibt es auf Hawaii zwei Oktopus-Arten, die nur die Größe von Golfbällen erreichen, während die häufigste Art ungefähr 60 Zentimeter groß wird. Um welche Art es sich bei dem Mini-Exemplar handelt, ist unklar. (dpa/ac)

 
 

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