Ex-Präsident Barack Obama eröffnet Jugendzentrum in Kenia

Barack Obama (M.), ehemaliger Präsident der USA steht neben seiner Stiefgroßmutter Sarah Obama (M., r.), seine Halbschwester Auma Obama (3.v.r), sowie Kindern und Funktionären.
Barack Obama (M.), ehemaliger Präsident der USA steht neben seiner Stiefgroßmutter Sarah Obama (M., r.), seine Halbschwester Auma Obama (3.v.r), sowie Kindern und Funktionären.
Foto: Brian Inganga / dpa
Barack Obama hat das kenianische Dorf seiner Großmutter besucht, um ein Jugendzentrum zu eröffnen. Auch weitere Verwandte waren dort.

Genf, Nairobi.  Barack Obama hat am Montag ein Jugendzentrum im Westen Kenias eröffnet. Der ehemalige US-Präsident wurde von jubelnden Bewohnern des Dorfes Kogelo begrüßt, wo seine Großmutter Sarah und Verwandte seines verstorbenen Vaters leben.

Das Jugendzentrum Sauti Kuu wird von Obamas Halbschwester Auma geleitet und war unter anderem aus Mitteln einer von Barack Obama gegründeten Stiftung bezahlt worden, die das politische Engagement von Jugendlichen in Afrika fördern soll.

Es ist das erste Mal seit Ende seiner Amtszeit, dass Obama Kenia besucht. Mit seiner Familie hatte er in der vergangenen Woche Urlaub im tansanischen Serengeti-Nationalpark gemacht. Der Besuch in Kogelo fand unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Treffen wurden geheim gehalten

Die Landung Obamas am Samstag sowie Treffen mit Präsident Uhuru Kenyatta und Oppositionsführer Raila Odinga waren geheim gehalten worden. Auf Fernsehbildern tanzte Obama bei der Eröffnung des Jugendzentrums zur Musik einer lokalen Band. Auch der südafrikanische Megastar Yvonne Chaka Chaka war am Montag bei der Feier anwesend.

Kenianer im ganzen Land begrüßten Obamas Besuch. Er hatte bei seinem offiziellen Staatsbesuch 2015 angekündigt, nach seiner Amtszeit in das Heimatland seines Vaters zurückzukehren. (epd)

 
 

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