Europapark Rust: Kette von Achterbahn gerissen – „Wie kann sowas passieren?“

Im Europapark Rust steckt die Holachterbahn "Wodan" fest.
Im Europapark Rust steckt die Holachterbahn "Wodan" fest.
Foto: dpa/Symbolbild

Rust. Schock für die Besucher des Europaparks in Rust. Auf der Achterbahn „Wodan“ ist am Nachmittag die Kette gerissen. Mehrere Passagiere stecken deshalb aktuell fest.

„Aufgrund eines technischen Defekts ist die Holzachterbahn WODAN – Timburcoaster vorübergehend außer Betrieb. Es ist niemand zu Schaden gekommen. Aktuell wird die Bahn instand gesetzt. Wir gehen davon aus, dass sie zeitnah wieder in Betrieb genommen wird“, schreibt der Europapark.

Europapark Rust: „Wodan“ gehört zu den größten Achterbahnen

„Wodan“ gehört zu den größten Holzachterbahnen in Deutschland und hat eine Höhe von 40 Metern. In Deutschland ist nur die „Colossos“ im Heidepark Soltau größer.

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Das ist der Europapark Rust:

  • Der Park hat 1975 eröffnet
  • Mit über fünf Millionen Besuchern im Jahr ist er der größte Freizeitpark Deutschlands (vor dem Phantasialand in Brühl)
  • Der Park umfasst eine Fläche von annähernd einer Million Quadratmetern
  • Im Sommer wird hier auch die ARD-Show „Immer wieder sonntags“ produziert

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Die Wodan-Bahn ist über einen Kilometer lang und erreicht Geschwindigkeiten von etwa 100 Stundenkilometern.

Auf der Facebook-Seite des Freizeitparks reagieren viele Fans bestürzt, schließlich ist eine gerissene Kette so ziemlich der Albtraum eines jeden Achterbahn-Fahrers. „Wie kann sowas passieren“, will etwa ein Nutzer wissen.

„Derzeit können wir noch keine Angaben zur Ursache machen“, muss der Europapark allerdings zugeben.

Europapark Rust: Mross musste 2018 Brand miterleben

Verletzt wurde bei dem Unfall laut dem Europark niemand. Erst vergangenes Jahr gab es einen Unfall beim "Europa-Park-Express", als ein voller Zug der Panorama-Bahn auf einen leeren auffuhr. Im gleichen Jahr kam es zu einem Feuer, welches auch „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross (43) miterlebte.

„Wir haben die Probe abgebrochen. Man wusste ja nicht, was passiert ist. Es kann ja noch mehr passiert sein. Wo geht das Feuer hin? War es ein Anschlag? Man weiß es nicht. Man muss ja mit allem rechnen“, sagte der schockierte Mross damals im Gespräch mit „Bild“. (fel)

 
 

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