Eurojackpot – 20 Millionen Euro in Gewinnklasse zwei möglich

So wahrscheinlich ist ein Lotto-Gewinn

Millionen Deutsche spielen regelmäßig Lotto. Wie wahrscheinlich ist ein Gewinn? Einige überraschende Fakten.

Millionen Deutsche spielen regelmäßig Lotto. Wie wahrscheinlich ist ein Gewinn? Einige überraschende Fakten.

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Im Eurojackpot liegen 90 Millionen Euro – und damit der Höchstgewinn. Wir klären, warum es die Grenze gibt und weitere Lotto-Fragen.

Münster/Helsinki.  Der Eurojackpot wird an diesem Freitag wieder mit der Rekordsumme von 90 Millionen Euro ausgespielt – mehr geht in dieser Lotto-Variante nicht. Dazu kommt die Chance auf einen Gewinn von 20 Millionen Euro in der zweiten Spielklasse (Fünf Richtige und eine Eurozahl) Doch wie sind die Chancen für Spieler und wie unterscheidet sich der Eurojackpot vom klassischen Lotto „6 aus 49“? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Wie viel können Lotto-Spieler beim Eurojackpot gewinnen?

Der Maximalgewinn beim Eurojackpot liegt bei 90 Millionen Euro. Der Grund für die Deckelung ist auch die Prävention der Spielsucht – Spielsüchtige sollten nicht mit zu hohen Gewinnen gelockt werden.

Die Obergrenze wurde bei der Betriebslizenz für die Lotterie festgelegt, wie ein Sprecher von Westlotto unserer Redaktion sagte. So ist es auch zu erklären, dass andere europäische Lotterien andere Obergrenzen bei Gewinnen haben.

Beim Eurojackpot wachsen auch die Jackpots in unteren Gewinnklassen an, wenn ein Gewinn nicht ausgespielt wird. So ist es möglich, dass in der Ziehung am 1. Juni 2018 auch in der zweiten Gewinnklasse 20 Millionen Euro zu holen sind.

Wie hoch sind die Chancen auf einen Gewinn?

Den Eurojackpot knackt, wer sein Kreuzchen an sieben Stellen richtig setzt. Dabei müssen 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen korrekt getippt werden. Daraus gibt sich eine rechnerische Chance auf den Gewinn in der ersten Gewinnklasse von etwa 1 zu 96 Millionen.

Wird der Jackpot mehrfach nicht geknackt, gibt es keine Zwangsausschüttung. Dafür wandern die Einnahmen in kleine Jackpots in unteren Gewinnklassen. Um diese zu knacken, sind dann weniger richtige Tipps nötig.

Was sind die Unterschiede zum Lotto „6 aus 49“?

Beim Lotto „6 aus 49“ liegen die Gewinnchancen auf sechs Richtige plus Superzahl – also einen Gewinn in der obersten Gewinnklasse – bei 1 zu 140 Millionen. Somit ist die Chance auf einen Gewinn in dieser Klasse deutlich geringer als beim Eurojackpot. Allerdings: Wird der Jackpot mehrmals nicht geknackt, gibt es eine Zwangsausschüttung. Dann gewinnt der Spieler mit den meisten Richtigen den Jackpot.

Auch beim Preis gibt es Unterschiede. Bei „6 aus 49“ kostet ein getipptes Feld einen Euro, beim Eurojackpot sind es zwei Euro. Hinzu kommen in beiden Fällen noch Bearbeitungsgebühren.

Wo kann man Eurojackpot spielen?

Die Lotterie wird in 18 europäischen Ländern angeboten, darunter auch in Deutschland. Zuletzt neu dazu gekommen ist im September 2017 Polen. Am Eurojackpot teilnehmen kann man in Deutschland in jeder üblichen Lottoannahmestelle.

Wann werden die Zahlen zum Eurojackpot gezogen?

Der Eurojackpot wird seit 2012 jeden Freitag um 21 Uhr in Helsinki (Finnland) gezogen.

Wurde der Eurojackpot bereits in Deutschland geknackt?

Den Lottogewinn-Rekord für Deutschland hält ein Tipper aus Baden-Württemberg. Im Oktober 2016 hatte ein Spieler aus dem Schwarzwald seinen Glückstipp abgegeben – und die 90 Millionen Euro abgeräumt. (mit dpa-Material)

 
 

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