Euro: Experte warnt: Währungsreform wird kommen

Ein Finanzexperte sagt eine Währungsreform voraus. (Symbolbild)
Ein Finanzexperte sagt eine Währungsreform voraus. (Symbolbild)
Foto: imago images / Joko

Rückt das Ende des Euros näher? Laut Frank Walter, Geschäftsführer der Ersten Finanz- und Vermögensberatung efv, ist es zu 100 Prozent sicher, dass es eine Währungsreform geben wird. Das sagte der Finanzexperte dem Focus.

In der näheren Zukunft scheint es noch nicht so weit zu sein, denn „der politische Wille“ halte den Euro am Leben. Der Grund für Währungsreformen seien üblicherweise Staatsschulden.

Der Euro am Ende? Finanzexperte sieht Währungsreform kommen

Schulden seien eigentlich nicht schlimm. Zumindest dann nicht, wenn der Staat im Gegenzug Leistungen erbringe, wie zum Beispiel in Form von Infrastruktur und Bildung. „Wenn aber der Punkt erreicht ist, bei dem die Schulden, so wie jetzt, nur noch durch beliebiges Drucken von Papiergeld gedeckt werden können, wird es kritisch. Dann kommt es immer zu einer Währungsreform“, prophezeit Walter.

Der genaue Zeitpunkt dafür ließe sich allerdings nicht vorhersagen. Eine aufkommende Inflation sei genau so wie der Versuch, den Bürgern das Bargeld als Wertspeicher wegzunehmen, ein Anzeichen für eine Reform.

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Anleger sollten zum richtigen Zeitpunkt in Sachwerte investieren

Was bedeutet das jetzt für die Anleger? Der Experte empfiehlt, sich zuerst einen Überblick über das eigene Vermögen zu schaffen. Tages- und Festgeld, Lebensversicherung und Bausparvertrag seien weniger empfehlenswert, denn bei einer Währungsreform würden etwa 90 Prozent der Geldwerte vernichtet werden. Das sagte der Finanzexperte dem Focus.

Anders sei es bei Sachwerten, also zum Beispiel Immobilien, Edelmetallen oder Aktien. Da seien die Vermögensverluste geringer, üblicherweise würden diese Anlagen sogar an Wert gewinnen. (vh)

 
 

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