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Essener Tafel nimmt nach drei Monaten wieder Ausländer auf

Tafel Essen: So läuft es nach dem Ende des Ausländerstopps

Seit Mittwoch werden Ausländer wieder an der Essener Tafen angenommen. Für die meisten Bedürftigen ist das kein Problem. Sollte es erneut zu Problemen kommen, würden sie den Aufnahmestopp aber wieder einführen.

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Nach dem heftig umstrittenen Aufnahme-Stopp können Ausländer wieder Neukunden bei der Essener Tafel werden. Es gibt nun neue Regeln.

Essen.  Nach einem dreimonatigen Aufnahme-Stopp will die Essener Tafel am Mittwochmorgen erstmals wieder neue Kundenkarten an Ausländer ausgeben. Die Hilfsorganisation hatte seit dem 10. Januar Ausländer als Neukunden bei der Lebensmittelausgabe abgelehnt und dies mit einem angeblich zu hohen Ausländeranteil begründet. Der Aufnahme-Stopp hatte eine heftige politische Debatte ausgelöst.

Mittlerweile hat die Tafel neue Regeln beschlossen. Danach soll die Nationalität der Kunden künftig auch bei Engpässen keine Rolle mehr spielen. In solchen Fällen will die Tafel alleinstehende Senioren ab 50 Jahren, Behinderte, Alleinerziehende und Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt aufnehmen.

Essener Tafel hilft etwa 6000 Menschen

In den zwölf Verteilstellen der Essener Tafel gehen die Lebensmittel jede Woche an knapp 1800 Berechtigte und erreichen damit nach Schätzungen der Tafel bis zu 6000 Menschen. Die Tafel beliefert darüber hinaus karitative Einrichtungen wie Mittagstische in sozialen Brennpunkten oder Anlaufstellen für Obdachlose. (dpa)

 
 

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