ESC 2019: Schock für Deutschland – Sisters noch schlechter als bereits bekannt

ESC 2019: Deutschlands Teilnehmer Sisters sind noch schlechter als zuvor gedacht.
ESC 2019: Deutschlands Teilnehmer Sisters sind noch schlechter als zuvor gedacht.
Foto: imago images

Der Eurovison Song Contest (ESC) ist der größte Gesangswettbewerb der Welt. Jedes Jahr schalten etwa 200 Millionen Menschen ein, wenn die Länder Europas beim ESC gegeneinander antreten.

2019 fand das Event in Israel statt, der Heimat von Vorjahressiegerin Netta Barzilai. Der deutsche Vertreter Sisters landete in diesem Jahr auf einem enttäuschenden drittletzten Platz. Gewonnen haben die Niederlande mit Duncan Laurence.

Aktualisierung: Das Ergebnis des deutschen Vertreters Sisters ist noch schlechter als gedacht. Die European Broadcasting Union (EBU) korrigierte das Endergebnis des diesjährigen „ESC“ in Tel Aviv.

„Die EBU kann bestätigen, dass wir nach den üblichen Überprüfungspraktiken festgestellt haben, dass aufgrund eines menschlichen Fehlers ein falsches aggregiertes Ergebnis verwendet wurde“, teilte die EBU mit.

Das bedeutet, dass Deutschland von Platz 24 auf Platz 25 fällt und damit Vorletzter geworden ist.

Das sind die Top Ten beim ESC 2019:

  1. Duncan Laurence (Niederlande) 492 Punkte
  2. Mahmood (Italien) 465 Punkte
  3. Sergey Lazarev (Russland) 369 Punkte
  4. Luca Hänni (Schweiz) 360 Punkte
  5. Keiino (Norwegen) 338 Punkte
  6. John Lundvik (Schweden) 332 Punkte
  7. Chingiz (Aserbaidschan) 297 Punkte
  8. Tamara Todevska (Nordmazedonien) 295 Punkte
  9. Kate Miller-Heidke (Australien) 285 Punkte
  10. Hatari (Norwegen) 234 Punkte

Noch schlechter als Sisters auf Rang 24 fiel das Urteil der Zuschauer über Madonna aus. Die Reaktionen auf ihren blamablen Auftritt beim ESC 2019 liest du hier >>>

Hier kannst du den ESC 2019 im Ticker nachlesen

1:00 Uhr: Doch es reicht nicht! Schweden bekommt nur 93 Punkte! Die Niederlande haben gewonnen!

0.58 Uhr: Ist das spannend. Nun liegen die Niederlande mit 492 Punkten in Führung. Nord-Mazedonien hat bei den Zuschauern nur 58 Stimmen bekommen. Das reicht in der Endabrechnung nur für 295 Punkte. Doch zieht Schweden noch vorbei?

0.57 Uhr: Italien bekommt seine Publikumspunkte und liegt mit 465 Punkten nun deutlich an der Spitze. Doch drei Länder folgen noch. Schweden, Nord-Mazedonien und die Niederlande.

0:56 Uhr: Gutes Ergebnis für Luica Hänni. Er hat sehr gute 360 Punkte geholt. Fpr den Sieg wird das aber wohl nicht reichen.

0.52 Uhr: das ist bitter. Die Zuschauer haben Deutschland NULL Punkte gegeben. Schlechter hat kein anderes Land abgeschnitten. Das war ein echter Schock-Moment für Sisters.

Andere Länder schneiden bei den Zuschauern deutlich besser ab als bei der Jury. Norwegen hat 290 Punkte geholt, bei den Jurys waren es gerade einmal 48. Auch Russland hat 244 Punkte bei den Zuschauern geholt.

0.50 Uhr: Offenbar werden die Punkte, die Deutschland aus Weißrussland bekommen hat, annulliert. Das schreibt der deutsche Blog des ESC und erklärt: „Alle fünf Juroren (aus Weißrussland) haben sich in einem Interview über ihr Abstimmverhalten während des ersten Halbfinales geäußert, was die EBU-Regeln klar verbieten. Statt des weißrussischen Juryergebnisses zählt nun im Finale am Abend eine statistisch ermittelte Punktevergabe - wohl vergleichbar wie auch regulär im Televoting von San Marino, bei dem zu wenig Menschen für ein Ergebnis mitmachen.“

0.47 Uhr: Als letztes Land verkündet Gastgeber Israel seine Punkte. Nach dem letzten jury-Voting liegt Schweden denkbar knapp vor Nord-Mazedonien und den Niederlanden.

  • Schweden, 239 Punkte
  • Nord-Mazedonien, 237 Punkte

Das heißt aber noch nichts. Denn das Publikum darf genau so viele Punkte vergeben, wie die Jury.

0.43 Uhr: Acht Punkte aus Dänemark. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich also nicht bewahrheitet. Das Abschneiden von Sisters ist nicht gut, aber gerade noch gesichtswahrend. Schweden rückt nun auf fünf Punkte an Nord-Mazedonien heran.

Deutschland bekommt derweil noch einmal sechs Punkte von der Schweiz und hat nun 32 Punkte. Das bedeutet Platz 20.

0.40 Uhr: Nun haben bereits über 30 Länder abgestimmt. Langsam ergibt sich ein Bild der Länder, die Chancen auf den Sieg haben. Nord-Mazedonien steht beständig an der Spitze, dahinter haben Schweden, die Niederlande, Italien und Aserbaidschan weiterhin gute Chancen. Auch Luca Hänni hat mit etwas mehr als 50 Punkte Rückstand zumindest noch Außenseitzer-Chancen.

0.33 Uhr: Nun ist Barbara Schöneberger dran. An der Spitze bleibt es spannend. Die zwölf Punkte aus Deutschland gehen derweil an Italien. Lucca Häni schlägt sich derweil mehr als ordentlich und hat schon 98 Punkte geholt.

An der Spitze sind hinter Mazedonien gleich mehrere Länder in Lauerstellung. Italien hat Schweden nun die Position als Top-Verfolger abgenommen und liegt nur 18 Punkte hinter Mazedonien. Deutschland bekommt noch fünf Punkte aus Litauen. Vielen Dank!

0.32 Uhr: Und noch einmal drei Punkte aus Australien für Sisters. Damit zieht Deutschland unter anderem an Israel vorbei. An der Spitze rückt Schweden (125 Punkte) etwas näher an Mazedonien (142) heran.

0.27 Uhr: Die Entscheidung wird wohl erst bei der Verkündung des Zuschauer-Votings fallen. Die 30 Punkte Vorsprung, die Mazedonien aktuell auf Schweden hat, sind kein sicheres Polster. Deutschland liegt aktuell auf dem drittletzten Platz vor Spanien und San Marino.

0.25 Uhr: Da sind die ersten Punkte für Deutschland! Danke Irland für die zwei Ehrenpunkte. Und dann noch direkt acht Punkte aus Weißrussland. Es geht aufwärts!

An der Spitze ist Mazedonien mit 118 Punkten vor Schweden mit 93 Punkten.

0.22 Uhr: Neben Deutschland haben nur Israel und Spanien noch keinen einzigen Punkt geholt. Wiederholt sich die bittere Klatsche aus dem Jahr 2015, als Ann Sophie keinen einzigen Punkt für Deutschland holen konnte? Mazedonien hat sich mittlerweile einen ziemlichen Vorsprung erarbeitet. Das wäre schon eine Überraschung.

0.20 Uhr: Auch aus Österreich gibt es keine Punkte für Deutschland. Ein Favorit auf den Sieg ist absolut nicht absehbar. Das ist der aktuelle Stand:

  • Mazedonien, 69
  • Italien, 69
  • Schweden, 67
  • Russland, 65,
  • Niederlande, 65

0.17 Uhr: Nachdem zehn von 41 Ländern ihre Punkte vergeben haben, zeichnet sich eine Klatsche für Deutschland ab. Noch immer null Punkte. Ab der Spitze zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Italien und Russland ab. Neben Deutschland haben auch Estland, Israel und Spanien noch keinen einzigen Punkt geholt.

0.15 Uhr: Auch Italiens Nachbarn San Marino gibt ihnen 12 Punkte. Deutschland hat noch immer keinen einzigen Punkt. Italien liegt nun mit 53 Punkten vor Russland mit 43 Punkten

0.13 Uhr: Aus Malta auch null Punkte für Deutschland. Das wird bitter. Die 12 Punkte gehen, Überraschung, an den großen Nachbarn italien. Auch Mazedonien schickt 12 Punkte an Italien (der Rapper im Chap-Hemd). Russland liegt aktuell mit 38 Punkte vor Italien mit 35.

0.12 Uhr: Nun ist Aserbaidschan dran. Auch hier null Punkte für Deutschland. 12 Punkte gegen an Russland.

0.10 Uhr: Jetzt werden die Ergebnisse verkündet. Aus Potrgual gibt es schon einmal null Punkte für Deutschland. Die 12 Punkte gegen an die Niederlande

0.06 Uhr: So, das wars. Die Abstimmung ist endlich beendet. Die Ergebnisse gibt es aber natürlich immer noch nicht. Hollywood-Star Gal Gadot zeigt uns noch schnell, wie toll Tel Aviv ist. Eigentlich wollten wir lieber ins Bett und jetzt keinen Urlaub mehr buchen.

23.58 Uhr: Happy Birthday, Like a prayer. Madonna singt zum 30.Geburtstag ihres Songs den Mega-Hit „Lika a prayer.“

Und es ist doch ein Trick-Kleid! Nach „Like a prayer“ hilft eine Sängerin Madonna dabei, ihr Kleid noch weiter zu kürzen. Nun läuft sie über die Bühne reicht reicht Frauen in Gasmasken die Hand - irgendwo zwischen Performance-Art und kostenloser Las-Vegas-Show. Die Reaktionen im Netz sind eindeutig:

23.55 Uhr: Offenbar sind die Organisatoren ein bisschen überfordert. gerade als eine Reporterin mit Luca Hönni plaudern will, wird sie von Moderatorin Bar Refaeli unterbrochen. Madonna ist endlich dran. Irgendwie peinlich für den armen Luca Hänni.

23.50 Uhr: Und dann noch ein dritter, und hoffentlich letzter, Schnelldurchlauf aller Künstler. Die Israelis haben sich entschieden, diesen ESC gaaaaaanz besoooooonders in die Länge zu ziehen. Bei den ersten Zuschauern kommt schon Frust auf:

23.47 Uhr: Jetzt darf Vorjahressiegerin Netta erst einmal ihren neuen Song singen.

23.43 Uhr: Ach so, Madonna ist natürlich noch nicht aufgetreten. Sie hat nur kurz „Hallo“ gesagt.

23.33 Uhr: Und da ist endlich Madonna. Das Outifit hat sie wohl aus dem ersten „Mad Max“-Film geklaut. Viel Leder, viel Metall, eine seltsame Augenklappe. Auf Twitter reagieren viele User schockiert:

23.28 Uhr: Nun folgen noch einmal alle Songs im Schnelldurchlauf. Wir wollen die Ergebnisse!

23.17 Uhr: Die Wartezeit überbrückt Conchita Wurst, die Gewinnerin von 2014, mit einem Auftritt. Sie singt den Song „Heroes of our time“ von Mans Zelmerow. Er gewann den ESC 2015. Auch andere ESC-Gewinner treten nacheinander auf. Den Abschluss macht Vorjahressiegerin Netta. Aber wo zur Hölle ist Madonna?

23.15 Uhr: Nun beginnt die schreckliche Warterei auf den Gewinner.

23.08 Uhr: Schluss. Ende. Aus. Das Voting beginnt.

23.04 Uhr: Zum Abschluss kommt Spanien. Der Katalane Miki singt seinen Song „La venda“.

23.01 Uhr: Und jetzt ist auch schon fast Schluss. Als vorletzter Beitrag präsentierte Kate Miller-Heidke für Asutralien ihren Song „Zero Gravity“. Der Song ist gar nicht schlecht, aber die Show verstörend. Vor ener Erdkugel sdchwebt die Sängerin herum. Zwei Background-Sängerinnen tun es ihr gleich. Wer den Film „Das fünfte Element“ kennt, weiß Bescheid.

22.55 Uhr: So, nach dem serbischen Beitrag von Nevena Bozovic mit „Kruna“ kommt jetzt endlich Lucca Häni mit „She got me“.

Eingängiger Song und ganz nette Schnitt-Effekte. Und tanzen kann der Hänni auf jeden Fall. Ganz klar: Dieser Song landet vor Deutschland.

22.47 Uhr: Ok, echte Highlights waren bisher rar. Nun kommt für Italien „Mamood“ mit seinem Song „Soldi“.Wir sind aber schon ganz rappelig, weil in zwei Songs Ex-DSDS-Kanidat Luca Hänni kommt. Boyband-Style 4Life!

Allerdings ist Mamood ziemlich gut. Italienischer Rap. Mit dem Outfit bräuchte er sich in Deutschland allerdings nicht im Gangsta-Rap versuchen. Sieht eher aus, als hätte er das knallbunte Hawaiihemd Chap aus „Chip und Chap“ geklaut.

22.43 Uhr: Es folgen unsere französischen Nachbarn. Bilal Hassani wendet sich in seinem Song „Roi“ gegen Ausgrenzung. Er ist selbst bekennender Homosexueller und hat dadurch viel Hass erfahren. Also endlich mal ein authentischer Song. Stark.

Das Problem. Weil der Song auf französisch gesungen wird, versteht wohl kaum einer, worum es geht.

22.40 Uhr: Wir gehen auf die Zielgerade. An 20. Stelle singt Chingiz für Aserbaidschan seinen Song „Truth“. Wir fassen an dieser Stelle kurz die kreativsten Songtitel des diesjährigen ESC zusammen:

  • Truth
  • Home
  • Proud
  • Scream
  • Replay
  • Like it
  • Sister (sorry, liebe Sisters)

22.36 Uhr: Bühne frei für Weißrussland. Zena tritt mit ihrem Song „Like it“ auf. Eine junge Frau im knappen Outfit tanzt vor ein paar Kisten. Flankiert wird sie von zwei jungen Herren, die Tanzmoves der „Backstreet Boys“ nachstellen. Dann müssen die Männer plötzlich ins zweite Glied zurück und werden von zwei Frauen in Plunderhosen ersetzt. Nun gut.

22.31 Uhr: Jetzt kommt Victor Crone für Estland mit „Storm“. Bei diesem Song kann man in Ruhe nebenbei arbeiten. Lenkt nicht ab.

22.27 Uhr: Jetzt kommt Island. Europas Darling. Die Band Hatari spricht sich in ihrem Song gegen den Kapitalismus. Ok, das ist ziemlich genial. Als ob Rammstein und Marilyn Manson ein isländisches Baby bekommen hätten. Schräg, aber ziemlich gut. Wir sind sehr angetan.

22.24 Uhr: Also so schlimm war es auch nicht. Mindestens San Marino war sehr unterhaltsam:

22:21 Uhr: Jetzt kommt der britische Beitrag. Michael Rice mit „Bigger than us“. Hat peter Urban egrade wirkliche erzählt, dass Rice seinen Eltern einen Waffel-Laden geschenkt hat? Sensationell. Den sollte jeden Mutter einmal geschenkt bekommen. Und jeder Vater.

Kurz gecheckt. Ja, Michael Rice betreibt tatsächlich einen Waffel-Laden, in dem er auch Milch-Shakes verkauft. Diesen Star würden wir gerne mal zum Interview treffen.

22.16 Uhr: Jetzt kommen Kevin Kühnerts Favoriten aus Norwegen. KEiiNO (ja, so schreibt sich die Band) mit „Spirit in the Sky“. Das unterhält jedenfalls ziemlich gut. Der Hauch von Mittelalter gegen Ende des Songs gehört halt einfach dazu, Ach so, und auf der Videoleinwand ist ein brennender Hirsch zu sehen. Dann wird ein Flug durch die Sterne angedeutet. Ob der arme Hirsch den machen muss? Wir lieben jedenfalls die Videoleinwand!

22.12 Uhr: Jetzt rastet die Halle aus! Es kommt der israelische Beitrag. Kobi Marimi singt seinen Song „Home“. Ehrlicherweise ist das gar nicht schlecht. Etwas opernhaft, aber ausreichend episch. Dass Kobi am Ende seines Songs ist Tränen ausbricht, ist dann vielleicht doch ein bisschen, so ein ganz, ganz kleines bisschen zu viel. Sonst ziemlich gut.

22.08 Uhr: Und schon ist Halbzeit! Jetzt singt Katerine Duska den griechischen Beitrag „Better love“. Ein lächerlich großer Ball wird über die Bühne geworfen, ein paar Frauen fechten (natürlich mit jeweils zwei Floretten), man trägt Rüschen und im Hintergrund öffnet sich eine Blüte. Nuff said?

22.07 Uhr: Das war wirklich ein starker Auftritt von den Niederlanden. Duncan Laurence hat mit seinem Song „Arcade“ echt begeistert. Da wird unser Nachbar in der Endabrechnung wohl vor uns liegen.

21.56 Uhr: Nun ist Slowenien dran. Zala Kralj und Gašper Šantl singen ihren Song „Sebi“. Mann und Frau stehen auf der Bühne, blicken sich leicht lächelnd und gerade ausreichend melancholisch ins Gesicht. Beide ganz in weiß. Im Hintergrund das Sternenband der Galaxis. Was man so braucht für ein Date.

21.52 Uhr: Nachdem die Moderatoren ein bisschen beiläufig mit den Teilnehmerin geplaudert haben, folgt der Beitrag von Schweden. John Lundvik singt seinen Song „Too Late for Love“. Klassisch. Schöne Stimme, aber die kirmeshafte Dance-Musik zerstört jede Idee von Stimmung.

21.46 Uhr: Und es geht Schlag auf Schlag weiter. Jetzt singt Tamara Todevska ihren Song „Proud“ für Nordmazedonien.

21.41 Uhr: Jetzt singt Serhat seinen Song „Say Na Na Na“ für San Marino. Moderator Peter Urban spricht da nicht ganz zu unrecht von „Ü50-Disko“. Das ist jedenfalls mal ein Typ, der im Gedächtnis bleibt.

21.37 Uhr: So, nach dem russischen Beitrag kommt Dänemark. Es sind Leonora mit „Love ist forever“ Ähnlichkeiten zu Nora Jones sind sicher rein zufällig.

21.33 Uhr: Da ist auch schon Russlands Beitrag vorbei. Wir erzählen euch die Highlights:

  • Sergey Lazarev hat sein Spiegelbild angesungen

Danke.

21.27 Uhr: Jetzt wird es spannend! Sisters sind dran. Die beiden tragen den Song sehr professionell vor, da kann man nichts sagen. Sehr solide. Allerdings ist das auch ziemliche Standard-Ware, wo ein Michael Schulte vergangenes Jahr echte Emotionen vermittelte. Bei Twitter sorgt der Auftritt vor allem für Spott.

Wir fanden das Lief wirklich OK. Auch nicht schlechter als die meisten anderen Songs bisher.

21.59 Uhr: Einige Zuschauer dürften sich verwundert die Augen reiben. Steht da Madonna in ihrer „Express yourself“-Phase auf der Bühne? Nein, es ist Tamta mit ihrem Song „Replay“ an. Sie tritt für Zypern an. Die 39-Jährige ist gebürtige Georgierin und kam erst im Alter von 22 Jahren nach Griechenland.

Das Original tritt übrigens später noch auf. Peter Urban spottet bereits, ob der Weltstar für das Outfit von Tamta möglicherweise Lizenzgebühren verlangen könnte.

21.23 Uhr: Jetzt kommt der tschechische Beitrag der Band „Lake Malawi“. Der Song heißt: „Friend of a friend.“ Na, das muss ja was werden. Die Band erinnert schon in ihren klaren Farben schon sehr an die Uniformen aus der originalen Star-Trek-Serie. Und natürlich hat der Sänger in Gelb das Kommando - Tschechiens Captain Kirk sozusagen. Stark!

21.19 Uhr: Nun kommt der Song mit obligatorischen politischen Botschaft. Die albanische Teilnehmerin Jonida Maliqi fordert „Ktheju tokes“ (dt: „Kehre zurück in dein Land“). Da der Song aber in ihrer Muttersprache präsentiert wird, hat sie wohl keine Chancen auf den Sieg. Wann genau hat zuletzt nochmal ein Song gewonnen, der nicht auf englisch gesungen wurde?

21.15 Uhr: Da kommt endlich der erste Song. Michela präsentiert für Malta ihren Song „Chameleon“. Ein Twitter-User fast den Song gut zusammen:

21.13 Uhr: Nun wird noch einmal das Voting erklärt. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden 50 Prozent der Punkte vom Publikum vergeben, 50 Prozent von einer Fachjury. Und, das sollte ja jeder wissen, man kann nicht für sein eigenes Land abstimmen.

21.03 Uhr: Ok, diese Bühne ist wirklich beeindruckend. Einen solch beeindruckenden Bildschirm gab es wohl noch nie! Jetzt tritt erst einmal Vorjahressiegerin Netta auf. Danach präsentieren sich die Teilnehmer in der Startreihenfolge. Die Bühne soll einen Flughafen darstellen, an dem die verschiedenen Künstler ankommen.

21:00 Uhr: Es geht los! Juso-Chef Kevin Kühnert hat jedenfalls schon einen klaren Favoriten. Er drückt „KEiinO“ (kein Vertipper) und dem Song „Spirit in the Sky“ die Daumen:

20.56 Uhr: Gleich geht es los. Nun tritt Michael Schulte auf, der Vorjahresvierte. Tolles Lied, der Kerl hat letztes Jahr echt einen tollen Auftritt hingelegt.

20.48 Uhr: Es folgt. Sarah Connor.

20.43 Uhr: Nun tritt die Band Laing mit ihrem Song „Zeig mir deine Muskeln“. teil der Band ist Jury-Mitglied Nicola Rost. Doch bei den Zuschauern kam der Auftritt ganz, ganz schlecht an:

Barbara Schöneberges knappe Meinugn: „Ihr seid so super.“

20.35 Uhr: Nun hat sich auch die deutsche Jury für den ESC auf der Bühne versammelt. Präsident ist Vorjahres-Teilnehmer Michael Schulte. Außerdem sind dabei:

  • Annet Louisan
  • Nico Santos
  • Joe Chialo
  • Nicola Rost

Und nein, wir wissen auch nicht bei allen, was sie beruflich machen.

20.29 Uhr: Das „Who is how“ der deutschen Sängers-Szene tritt nun nacheinander auf. Es folgt Annet Louisan.

20.26 Uhr: Nun dürfen sich die Mädels von Sisters in einem Einspieler gegenseitig loben. Die Chancen von Carlotta Truman und Laurita Spinelli sind allerdings denkbar schlecht.

20.21 Uhr: Nun tritt Nico Santos auf. Er begrüßt die Zuschauer mit dem kreativen Spruch: „Hamburg, seid ihr gut drauf?“ Stark!

20.16 Uhr: Endlich geht es los! Barbara Schöneberger moderiert die Countdown-Show in der ARD. Ehrensache. Da fühlt man sich als ESC-Fan direkt heimisch.

20.15 Uhr: Ja, die Fans sind fraglos bereit:

19.51 Uhr: In Hamburg auf der Reeperbahn steigt natürlich auch in diesem Jahr die traditionelle ESC-Party. Was aber verwundert. Es regnet noch gar nicht.

19.18 Uhr: Der ESC ist offenbar auch bei Politikern angesagt. SPD-Nachwuchshoffnung Kevin Kühnert schaltet heute Abend offenbar auch ein:

17.54 Uhr: Noch etwa drei Stunden bis zum beginn des Finals. Deutschland wird vom Duo „Sisters“ vertreten. Eine der beiden Sängerinnen, Carlotta Truman, ist schon länger im Musikgeschäft aktiv - und wohl deshalb auch bei Instagram. Noch als Minderjährige postete Da räkelt sich die heute 19-Jährige in einem Meerjungenfrauen-Kostüm auf einer Liege. Lächelt lasziv sie in die Kamera. Gerade mal 14 Jahre alt war Carlotta damals.

Ein weiteres Bild zeigt die junge Carlotta, ebenfalls in Meerjungfrauen-Kostüm, geschmiegt an einen deutlich älteren, halbnackten Mann mit Meermann-Flosse. Das Bild erinnert an ein Gemälde aus römischer Zeit inklusive Weintraubenfütterung.

Die Fotos entstanden zu einer Zeit, als Carlotta schon medial in aller Munde war. Bereits mit neun Jahren kam die Sängerin ins Finale von „Das Supertalent“. 2014 holte sie den zweiten Platz bei „The Voice Kids“.

 
 

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