Der Engel bei „Masked Singer“: Dieser Promi steckt hinter der Maske

Das ist der TV-Hit "The Masked Singer"

Bereits der Auftakt der neuen TV-Show "The Masked Singer" bescherte ProSieben hervorragende Einschaltquoten. Wir erklären worum es bei der Sendung geht.

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Ganz Deutschland rätselt: Wer versteckt sich hinter den Masken bei „The Masked Singer“? Die dritte Folge bescherte ProSieben eine Traumquote von 27,3 Prozent Marktanteil. Das gab’s bei dem Sender zuletzt bei der Abschiedsfolge von „Schlag den Raab“ im Jahr 2015. Klar, dass ProSieben das Format schon weit vor dem Ende der ersten Staffel für eine zweite Staffel verlänger hat. Und die wird schon im nächsten Jahr ausgestrahlt.

Die oberste Priorität von ProSieben: Die Identität der Stars geheim zu halten. Sogar beim Sender sollen angeblich nur acht Menschen wissen, wer sich hinter den verrückten Kostümen bei „The Masked Singer“ verbirgt.

„The Masked Singer“: Wer ist der Engel in der Show?

Fünf Promis sind mittlerweile ausgeschieden – und wurden anschließend enttarnt. In diesem Kostümen versteckten sich folgende Promis:

  • Ex-„No Angels“-Sängerin Lucy Diakovska als Oktopus
  • Ex-„GZSZ“-Star Susan Sideropoulos als Schmetterling
  • „Das Boot“-Schauspieler Heinz Hoenig als Kakadu
  • Supermodel Markus Schenkenberg als Eichhörnchen
  • Schlagerstar Stefanie Hertel als der Panther

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Um den Engel ranken sich zahlreiche Gerüchte. Er schwebt im zart-weißen Kostüm über die Bühne, seine Stimme ist allerdings das krasse Gegenteil. In der ersten Folge grummelte er Marilyn Mansons „Sweet Dreams“, in der zweiten Folge folgte Metallicas Balade „Nothing Else Matters“. Jury-Mitglied Ruth Moschner kriegte sich vor Freude gar nicht mehr ein.

In der dritten Folge gab's das krasse Gegenprogramm. Der Engel performte „Atemlos“ von Helene Fischer. Und im Halbfinale folgte der unausweichliche Rammstein-Hit „Engel“. Hier waren sich die Nutzer bei Twitter dann auch schnell einig: Till Lindemann, Rammstein-Frontmann, steckt nicht unter dem Kostüm.

Das vermuten Fans und Jury

Nicht nur Jury-Mitglied Max Giesinger, sondern auch viele Fans vermuten, dass Bülent Ceylan hinter dem Engel-Kostüm steckt.

Allerdings müssen wir ganz ehrlich sagen, dass wir uns bei Ceylan nicht so sicher sind wie bei den anderen Kostümen. Kaum jemand dürfte noch daran zweifeln, dass Max Mutzke der Astronaut ist und Susi Kentikian das Monster. Der Engel bleibt aber bis zu einem gewissen Grad ein Mysterium - auch, wenn vieles auf Bülent Ceylan hindeutet.

Erster Hinweis: Spiel mit deutschen Klischees

Wenn einer in seinem Comedy-Programm gern das deutsche Spießbürgertum auf's Korn nimmt, dann ist das Bülent Ceylan. Passend dazu war das Indizien-Video aus der ersten Folge. Da stand der Engel mit Grill, Gartenzwerg und Gartenzaun im Hintergrund vor der Kamera.

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Wenn du wissen willst, wer hinter den anderen Kostümen steckt, kannst du einfach unsere Texte zu den aktuellen Vermutungen nachlesen:

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In Folge drei dann die Helene-Fischer-Performance. Ganz Bülent Ceylans Humor.

Zweiter Hinweis: Die Entertainer-Qualitäten

„Auf dieser großen Bühne fühle ich mich einfach wie zuhause“, erzählte der Engel im Indizien-Video in Folge 1. In seinem Comedyprogramm lauschen regelmäßig viele tausend Zuschauer seinen Gags.

Außerdem gibt Bülent Ceylan in seinem Programm öfter auch mal einen Song zum Besten, was zu dem Hinweis „Die Menschen lieben es, meinen Klängen zu lauschen“ passen würde.

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Dritter Hinweis: Liebe zum Zuhause

Bülent Ceylan liebt seine Heimatstadt Mannheim. Und im Indizienvideo gab der Engel bekannt: „Es gibt keinen schöneren Ort als Zuhause“.

Vierter Hinweis: Spiel mit dem Gegenteil

Schwarze Haare, schwarze Kleidung: So kennen die Fernseh-Zuschauer Bülent Ceylan. Eben genau das Gegenteil vom weißen Engel – die perfekte Inszenierung.

Genau so war es bisher bei den Musiktiteln. Ceylan ist bekennender Metal-Fan, und so gab es in den Folgen 1 und 2 Marilyn Mansons „Sweet Dreams“ und Metallicas „Nothing Else Matters“ auf die Ohren. Helene Fischers „Atemlos“ in der dritten Folge setzte einen deutlichen Kontrapunkt.

Fünfter Hinweis: Türkische Aussprache

Auch Gast-Juror Faisal Kawusi hält Bülent Ceylan für den Engel. Der habe während des Liedes seinen Namen erwähnt und den perfekt ausgesprochen. „Sowas kriegen Deutsche nicht hin“, ist sich Kawusi sicher. Darauf würde er sogar seine Playstation verwetten.

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Sechster Hinweis: Bülent Ceylan kann schreien

Seine Auftritte als Metall-Engel wären nicht Ceylans erste Ausflüge ins Musik-Business. 2014 absolvierte der damals 38-Jährige einen vielbeachtenden Auftritte beim Wacken Open Air:

Bülent Ceylan beim Wacken Open Air

Das spricht gegen Bülent Ceylan im Engel-Kostüm

Gegen diese Vermutung spricht allerdings, dass der Engel in einem Indizien-Video statt Grillgut Kartoffeln und Spaghetti auf das Rost legt. Die Kombination legt eher den Verdacht nahe, dass es sich bei dem Engel um einen Deutsch-Italiener handeln könnte. Als erstes kommt einem da natürlich ProSieben-Dauergast Giovanni Zarrella in den Kopf.

Im ersten Hinweisvideo sagt der Engel außerdem: „Im Mittelpunkt stehen? So ein Engel bin ich nicht.“ Das trifft auf Ceylan als wortgewaltigen Stand-Up-Comedian nun wirklich nicht zu. (vh)

 
 

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