Einschulung: Grundschulen schocken Eltern mit dieser Maßnahme

Foto-Verbot bei der Einschulung: Manche Grundschulen wollen das nun einführen.
Foto-Verbot bei der Einschulung: Manche Grundschulen wollen das nun einführen.
Foto: dpa

In den meisten Bundesländern sind die Sommerferien schon wieder vorbei. Wenn die Schule wieder anfängt, steht für viele Kinder die Einschulung vor der Tür. Die ist für deren Familien ein wichtiges Erlebnis. Erinnerungsfotos dürfen natürlich nicht fehlen.

Einschulung: Einige Grundschulen sprechen Foto-Verbot aus

Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, haben einige Grundschulen in Sachsen-Anhalt allerdings nun ein Fotografier-Verbot ausgesprochen. Grund dafür sollen datenschutzrechtliche Bedenken seitens der Grundschulen sein. Bilder von Kindern könnten unerlaubterweise in den sozialen Netzwerken landen.

Der Landesdatenschutzbeauftragte Harald von Bose gibt gegenüber dpa Entwarnung: „Wenn die Fotos von den eigenen Kindern im familiären Bereich bleiben, kann man diese bedenkenlos machen. Das war so und ist so.“ Solange die Bilder nicht weitergereicht würden, sei alles in Ordnung.

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Foto-Verbot kann für Beschwerden sorgen

Laut Landesbildungsministerium gibt es zwar die Möglichkeit dieses Verbot auszusprechen, die Schulen müssten sich allerdings auf Beschwerden einstellen. Immerhin ist die Einschulung für viele Kinder und deren Eltern ein besonderer Anlass, der gerne auf Fotos festgehalten wird.

Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, hatten einzelne Eltern das Verbot zur Einschulung zum Schutz ihrer Kinder gefordert.

In den sozialen Medien ärgern sich schon die ersten Nutzer. „Hoffentlich hält sich niemand daran, ich schaue mir heute gerne noch Fotos von meiner Einschulung an, wäre traurig wenn das diesen Kindern verwehrt wird.", beschwert sich eine Nutzerin. (lmd mit dpa)

 
 

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