Edeka reduziert Zucker und Salz in den eigenen Marken

Statt Haushaltszucker – das sind fünf Alternativen

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Weniger Salz und Zucker bei Edeka: Der Lebensmittelhändler hat die Rezeptur der Eigenmarken angepasst – und das ist noch nicht alles.

Hamburg.  Der Lebensmittelhändler Edeka hat nach eigenen Angaben den Zucker- und Salzgehalt in mehr als 150 Produkten seiner Eigenmarken verringert. Das will das Unternehmen auch künftig bei Süßwaren, alkoholfreien Getränken und Gebäck fortsetzen, teilte der Genossenschaftsverbund am Donnerstag in Hamburg mit.

  • Bei Getränken, Grundnahrung, Konserven, Molkerei- sowie Tiefkühlprodukten sei der Zuckergehalt in den vergangenen drei, vier Jahren durchschnittlich um rund zehn Prozent reduziert worden.
  • Bei Cerealien sei der Zuckergehalt seit 2013 um bis zu 30 Prozent verringert worden, bei Erfrischungsgetränken seit 2011 um bis zu 25 Prozent.
  • Um durchschnittlich 30 Prozent sei auch der Salzgehalt vermindert worden.

Weitere Reduktionen geplant

Bei Süßigkeiten, Erfrischungsgetränken und Gebäck soll eine weitere Zucker- und/oder Salzreduktion von bis zu einem Viertel in den nächsten drei Jahren erfolgen, kündigte Edeka an. Das Unternehmen wolle die Verbraucher unterstützen, „ein gesundes und aktives Leben zu führen“.

Wie viel Zucker ist gesund?

Nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation sollten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern weniger als zehn Prozent – idealerweise weniger als fünf Prozent – der täglichen Energiezufuhr aus freien Zuckern stammen, wie die Organisation in ihrem Internetauftritt schreibt.

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In vielen Getränken stecken nach wie vor mehr als 5 Prozent Zucker. Das entspricht mehreren Würfeln pro Portion. Deshalb fordern die Verbraucherschützer die Regierung auf, zu handeln.
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Freie Zucker umfassten alle Monosaccharide und Disaccharide, die der Nahrung durch Lebensmittelhersteller, Köche oder Verbraucher hinzugefügt werden, sowie den natürlichen Zuckergehalt von Honig, Sirup und Fruchtsäften. Der Konsum von zu viel Zucker kann Übergewicht oder Karies fördern und das Risiko für Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck erhöhen. (dpa)

 
 

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