Du stehst auf Fesselspiele? Das könnte etwas mit deiner Katze zu tun haben

Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen: Wenn du eine Katze besitzt, könnte das Auswirkungen auf deine Vorlieben beim Sex haben.
Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen: Wenn du eine Katze besitzt, könnte das Auswirkungen auf deine Vorlieben beim Sex haben.
Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa
  • Neue Studie entdeckt Zusammenhang zwischen Katzenbesitz und Sexualverhalten
  • Schuld ist ein Parasit

Berlin.  Es klingt absurd, ist aber wissenschaftlich untermauert: Wenn du es beim Sex gerne etwas härter magst, ist womöglich deine Katze der Grund.

Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die im „Journal of Evolutionary Psychology“ veröffentlicht wurde. Die Forscher fanden heraus, dass ein unter Katzen verbreiteter Parasit, Toxoplasma gondii, beim Menschen sexuelle Erregung begünstigt, die durch Angst, Gewalt und Gefahr hervorgerufen wird.

Ähnliche Bereiche im Hirn angesprochen

Der Erreger verursacht die Krankheit Toxoplasmose, die sowohl bei Katzen als auch beim Menschen meist ohne klinische Erscheinungen einhergeht.

Die Wissenschaftler untersuchten 36.564 Menschen in der Slowakei und Tschechien – sowohl infizierte wie nicht-infizierte – und stellten fest, dass „infizierte Untersuchungsobjekte häufiger durch ihre eigene Angst, Gefahr und sexueller Unterwerfung erregt“ werden.

Aber: „Auch ohne Toxoplasmose gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst und Sex“, erklärt Autor Jaroslav Flegr. Das liege daran, dass sex- und angstbezogene Reize ähnliche Bereiche im Gehirn beeinflussen.

Laut Robert-Koch-Institut sind etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit Toxoplasma gondii infiziert. Toxoplasmose kann durch einen Bluttest diagnostiziert werden. (cho)

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