DSDS-Star Alexander Klaws mit Klartext auf Rassismus-Frage: „Alles Quatsch“

Alexander Klaws war am Freitag zu Gast im „Kölner Treff“.
Alexander Klaws war am Freitag zu Gast im „Kölner Treff“.
Foto: imago images / Lumma Foto

Köln. Alexander Klaws hat es geschafft. 2003 wurde er vor einem Millionenpublikum zum ersten Sieger der Staffel von DSDS gekürt. Damals noch vor heute unfassbaren 15 Millionen Zuschauern (die letzte Staffel hatte durchschnittlich nur noch 3,48 Millionen Zuschauer).

Doch auch über 15 Jahre nach seinem Sieg bei der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) steht der Münsterländer noch auf der Showbühne. Klaws ist mittlerweile 35 Jahre alt und kann auf eine erfolgreiche Karriere im Musical-Geschäft zurückblicken.

Alexander Klaws spielte bereits Tarzan, einen Vampir und sogar Jesus. Doch seine aktuelle Rolle hat es ihm besonders angetan. Seit diesem Jahr spielt er die Rolle des Winnetou bei den legendären Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg - und das mit großem Erfolg. 2019 könnten die Festspiele erstmals die Marke von 400.000 Zuschauern knacken.

DSDS-Star hat seinen Vater stolz gemacht

Im WDR sprach Klaws mit Bettina Böttinger in der Show „Kölner Treff“ ausführlich über seine neue Rolle. Sein Vater sei selten so stolz auf ihn gewesen: „Er ist eher ein harter Klotz. Er ist hochemotional, zeigt es aber nicht immer so. Aber als ich ihm gesagt habe: Ich spiele jetzt Winnetou. Da war er schon sehr gerührt.“ Das sei für ihn ein toller Moment gewesen, so Klaws: „Ich bin Familienmensch. Und es macht einen stolz, wenn man Papa stolz macht.“

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Klaws äußerte sich aber auch deutlich zu Rassismus-Vorwürfen, die seit einigen Jahren an die Karl-May-Festspiele herangetragen werden. Moderatorin Bettina Böttinger sprach diese ganz offensiv an: „Es gibt ja Leute, die sagen, dass sei alles nur Klischee und doof. Und Schwarze sollen keine Weißen spielen und du keine Rothaut.“

Alexander Klaws: „Und warum soll ich ihnen das wegnehmen?“

„Ich habe da eine ganz klare Meinung zu“, beginnt Klaws seinen Vortrag: „Karl May war nicht einmal da. Es ist eine Fantasie, es ist ein Märchen. Am Ende gewinnen die Guten. Ich habe auch gelesen, es soll nicht mehr zeitgemäß sein. Aber wir haben in ein paar Wochen 400.000 Leute da. Wenn das nicht zeitgemäß ist, weiß ich es auch nicht.“

Besonders wütend machen ihn Diskussionen, wonach Kinder sich nicht mehr als Indianer verkleiden sollen: „Ich habe ein Problem damit, wenn Kinder in diese Diskussion mit reingezogen werden. Es hieß ja mal, Kinder sollen sich nicht als Indianer verkleiden. Wie soll ich meinem kleinen Jungen denn sagen: Nein, du darfst das nicht anziehen? Weil Kinder verkleiden sich als etwas, dass sie toll finden. Und warum soll ich ihnen das wegnehmen? Das ist ein ganz großer Quatsch.“ (fel)

 
 

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