Disney startet Streamingdienst: Jetzt haben Netflix-Kunden ein Problem

Disney will mit seinem Streamingdienst durchstarten. Unter anderem soll es ein Remake von Susi und Strolch geben.
Disney will mit seinem Streamingdienst durchstarten. Unter anderem soll es ein Remake von Susi und Strolch geben.
Foto: imago

Es soll Disneys Antwort auf Netflix werden: Der Streamingdienst „Disney+“. Am Donnerstag stellte Disney die Videoplattform in den USA vor und verriet auch direkt einige Details.

So will Disney am 12. November in den USA an den Start gehen. Das Einstiegsangebot liegt bei gerade einmal 6,99 US-Dollar (6,20 Euro) im Monat. Es werde aber auch ein Sonderangebot geben. Ein ganzes Jahr koste demnach 70 Euro (61,90 Euro), so Disney. Wie der „Hollywood Reporter“ berichtet, wolle man den Kunden zum Start 500 Disney-Filme und rund 7000 Episoden von Disney-TV anbieten.

Disney bringt Netflix-Konkurrenz auf den Markt

Laut der US-Website rechne der Konzern mit 60 bis 90 Millionen Kunden bis zum Jahr 2024. Ein hehres Ziel, dass vornehmlich mit eigenen Inhalten erreicht werden soll.

So verkündete Disney bereits, dass eigene Filme und Serien aus den Konkurrenz-Angeboten abziehen wolle. Das würde beispielsweise auch Produktionen von Lucasfilm (Star Wars-Filme) oder Marvel (Avengers) betreffen, die zum Disney-Konzern gehören.

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Disney geht mit seiner Strategie ein hohes Risiko ein

Disney geht mit der Strategie ein hohes Risiko ein. So würde der Abzug der Inhalte aus den anderen Streaming-Portalen rund 150 Millionen Dollar Verlust im Jahr bedeuten.

Auf der anderen Seite will man mit den exklusiven Angeboten auch die Kunden anlocken. So werde es unter anderem einen Star-Wars-Ableger mit dem Titel „The Mandalorian“ geben. Zudem sei eine Neuauflage von „Susi und Strolch“ geplant.

Disney+-Inhalte sollen downloadbar sein

„Disney +“ soll auf Mobilgeräten, auf Spielkonsolen, Streaming-Boxen, smarten Fernsehern und in Webbrowsern laufen. Wie das Technik-Magazin „The Verge“ berichtet, seien sie aber auch downloadbar.

Zudem wolle man die Streamingdienste „ESPN+“ und „Hulu“ mit „Disney+“ zusammenführen. (göt)

 
 

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