Diese Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ werden jetzt für einen Euro verramscht

Die Jury aus der fünften Staffel von „Die Höhle der Löwen“. (Archivfoto)
Die Jury aus der fünften Staffel von „Die Höhle der Löwen“. (Archivfoto)
Foto: imago/Future Image
  • Bei „Die Höhle der Löwen“ können Start-up-Unternehmer große Erfolge mit ihren Produkten erzielen
  • Doch nicht alle Innovationen setzen sich auf Dauer durch
  • Hier sind drei Beispiele von gefloppten Produkten

In der Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ erhalten Start-up-Unternehmer die Möglichkeit, ihre Innovationen vorzustellen und sich einen Investor ins Boot zu holen.

In der mittlerweile sechsten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ werden als Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Dr. Georg Kofler, Nils Glagau und natürlich auch Ralf Dümmel zu überzeugen sein.

Nicht alle Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ werden zum Verkaufsschlager

Dass aber nicht jedes Produkt automatisch ein Erfolg wird, nur weil die „Löwen“ investieren, zeigt jetzt ein Artikel der „Bild“. In diesem werden drei Produkte aufgezeigt, die mittlerweile zu Spottpreisen verscherbelt werden.

Ralf Dümmel stand dem Portal bei diesem Artikel zur Verfügung und ging auf die gefloppten Produkte ein. „Auch Ralf Dümmel ist keine Garantie, dass jedes Produkt ein Erfolg wird. 30 Prozent funktionieren nicht“, so der Investor.

Der „Pannenfächer“ – nicht mal für 1 Euro wollen die Kunden das Produkt

Als erstes Produkt kommt der „Pannenfächer“ fürs Auto auf den Grabbeltisch. Die verschiedenen Sprüche auf den „Armen“ des Fächers zeigen anderen Autofahrern direkt an, was hier gerade passiert ist. Dümmel investierte 2016 stolze 75.000 Euro. Der Verkaufspreis lag bei 39,90 Euro.

Jetzt findet man den Fächer in einem Euroshop in Berlin-Mitte. Da sich die Produkte selbst für 1 Euro pro Stück nicht verkaufen, wird es bald vier Stück für 1 Euro geben. Wenn die Restposten dann immer noch nicht verkauft werden, werden die Artikel entsorgt.

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Dümmel zeigt sich trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis

„Wir haben 100.000 Stück verkauft. Insofern hat die Familie gutes Geld verdient“, so Dümmel zu dem Produkt.

Ebenfalls aus dem Jahr 2016: Der Desinfektionsstick „Glasello“. Dümmel investierte 125.000 Euro in das Produkt.

„Glasello“ – Preissenkung von 99,3%

Der Stick sollte vor Viren und Bakterien schützen. Verkaufspreis ursprünglich: 14,99 Euro. Bei Woolworth im Sauerland wurde der Stick am Ende für 10 Cent im Doppelpack rausgehauen. Mittlerweile ist er ausverkauft.

Das letzte Produkt in der Grabbelkiste sollte das Einsaugen von Kleinteilen verhindern. „Catch up“ hieß das gute Stück.

Woolworth haut gefloppte Restposten raus

2018 investierte Dümmel 100.000 Euro in den Staubsauger-Adapter, der Kleinteile automatisch aus dem Sauger filtern sollte.

Der Startpreis lag ebenfalls bei 14,99 Euro. Bei Woolworth gibt es noch einen geringen Restbestand des Produkts. Endpreis: 2,99 Euro.

Ralf Dümmel sagte der Bild (Bezahlinhalt) dazu: „Tobias hat trotzdem richtig Geld verdient – vielleicht nicht so viel wie erhofft.“ (db)

 
 

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