Deutschlands älteste freilebende Wölfin ist tot

Die älteste freilebende Wölfin Deutschlands ist gestorben. Der Kadaver des Tiers aus dem Nochtener Rudel wurde am 19. März bei Mücka (Landkreis Görlitz) gefunden, wie die Wolfsregion Lausitz am Mittwoch in Rietschen mitteilte. Die Wölfin, die aufgrund ihres Aussehens "Einauge" hieß, erlag massiven Bissverletzungen. Dies ergab eine Untersuchung des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung.

Rietschen (dapd-lsc). Die älteste freilebende Wölfin Deutschlands ist gestorben. Der Kadaver des Tiers aus dem Nochtener Rudel wurde am 19. März bei Mücka (Landkreis Görlitz) gefunden, wie die Wolfsregion Lausitz am Mittwoch in Rietschen mitteilte. Die Wölfin, die aufgrund ihres Aussehens "Einauge" hieß, erlag massiven Bissverletzungen. Dies ergab eine Untersuchung des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung. Die Wölfin sei womöglich einem Streit benachbarter Rudel um Territorien zum Opfer gefallen, hieß es.

Die Wölfin wurde 2000 oder 2001 im Muskauer-Heide-Rudel geboren und war damit unter den ersten Wolfswelpen in Deutschland, wie eine Biologin der Wolfsregion der dapd sagte. Von den damaligen Jungtieren lebe offensichtlich keines mehr. Dies ergeben ihr zufolge genetische Proben und Überwachungen per Peilsender. 2005 gründete die Wölfin mit einem verwandten Rüden das Nochtener Rudel und zog bis 2011 mindestens 42 Welpen auf, die für weitere Rudel in Sachsen und Niedersachsen sorgten.

dapd

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