Das ändert sich zum 1. Juni: Dieselfahrverbot, mehr Geld und strengere Fußballregeln

Die Deutsche Umwelthilfe will weiterhin klagen, wenn Städte die Grenzwerte überschreiten.
Die Deutsche Umwelthilfe will weiterhin klagen, wenn Städte die Grenzwerte überschreiten.
Foto: dpa

Ein neuer Monat steht an und damit auch Änderungen. Zum 1. Juni ändert sich in Deutschland einiges, vor allem gibt es zahlreiche Einschränkungen ab Juni. Eine davon wird allerdings sogar für Freude sorgen.

Ab dem 1. Juni greift in der Hauptstadt das Dieselfahrverbot. In Berlin müssen Dieselautos 15 Straßenabschnitte meiden, sonst kann es teuer werden. Im Juli folgen dann übrigens Essen und Gelsenkirchen, die vom Dieselfahrverbot betroffen sind.

Ab 1. Juni ändert sich für Verbraucher in Deutschland wieder einiges

So sollen die Luftreinhaltungspläne verschärft und dafür gesorgt werden, dass sie eingehalten werden.

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Außerdem gibt es eine Neuerung auf den Straßen: E-Scooter dürfen nun mit maximal 20 Stundenkilometern auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Auf Gehwegen dürfen sie nicht fahren. Auch hierbei geht es um die Luftverschmutzung: Der Bundesverkehrsminister hofft, dass mehr Leute auf einen solchen E-Roller umsteigen und dadurch öfter aufs Auto verzichten.

Abgesehen davon, dass ab Juni viel für die Umwelt getan wird, soll es auch mehr Sicherheit auf den Straßen geben. Denn das Waffengesetz ändert sich.

Waffengesetz ändert sich: Messer nicht mehr erlaubt

Ab dem 1. Juni wird das Mitführen von Messern in vielen Bundesländern verboten. Davon betroffen sind Klingen ab sechs Zentimeter. Bisher dürfen Messer mit einer Klingenlänge von bis zu zwölf Zentimetern mitgeführt werden.

Ausnahmen soll es für Handwerker geben, die beruflich auf ein Messer angewiesen sind.

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Desweiteren gibt es eine weitreichende Neuerung im Fußball: Auch wenn gerade Sommerpause ist, spielen die Frauen ihre Weltmeisterschaft in den Sommermonaten. Und müssen dann bereits darauf achten, dass das Handspiel deutlich strenger geahndet wird.

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Schiedsrichter sollen über Handspiel anders entscheiden als bisher

Ab 1. Juni sollen Schiedsrichter alle mit der Hand vorbereiteten oder erzielten Tore aberkennen. Egal, ob das Handspiel unabsichtlich war oder nicht. Das soll den Videobeweis weniger in Anspruch nehmen, allerdings hängt die Interpretation des Handspiels immer noch noch subjektiv vom Schiedsrichter ab.

Hier weitere Änderungen ab 1. Juni im Überblick:

  • Eurowings bietet keine kostenlosen Snacks mehr für Passagiere an, die den Smart-Tarif gebucht haben. Dafür dürfen sie am Priority Boarding teilnehmen
  • Amazon senkt die Gebühren für Händler: Mindestens 30 Cent pro Artikel fallen demnächst als Gebühr an, ausgenommen sind unter anderem Bücher, Musik, Lebensmittel und Videospiele
  • Eigentlich sollte die Mietpreisbremse in NRW zum 1. Juni auslaufen. Doch CDU und FDP haben sie vorerst noch um ein Jahr verlängert. Die Mietpreisbremse besagt, dass Vermieter innerhalb von drei Jahren die Miete maximal um 20 Prozent erhöhen dürfen
  • Sachsen führt ein neues Kita-Gesetz ein. Erzieher sollen zwei Stunden wöchentlich nur mit der Vor- und Nachbereitung verbringen. So soll die Qualität der Betreuung verbessert werden. Außerdem sinken die Elternbeitragsuntergrenzen und Gemeinden bekommen höhere Zuschüsse für Kita.Zwecke. 75 Millionen Euro will das Bundesland dafür ausgeben bis zum Jahr 2021
  • Saarländer, die in der Stahlindustrie arbeiten, können sich freuen. Für sie gibt es 3,7 Prozent mehr Lohn. Auch Azubis profitieren davon. Sie sollen 90 Euro mehr pro Monat bekommen
  • Der Bundesgerichtshof entscheidet über die Gebühren der Sparkassen. Im konkreten Fall streitet sich ein Kunde im schwäbischen Günzburg mit der Sparkasse. Er fühlt sich benachteiligt, weil das Abheben und Einzahlen am Schalter vor Ort extra kostet – je nach Kontomodell einen oder zwei Euro. Lediglich beim teuersten Girokontomit einem monatlichen Grundpreis von 14,90 Euro ist der Service inklusive

(fb)

 
 

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