Drama um Daniel Küblböck: Vater klagt an – „Es ist im Prinzip unterlassene Hilfeleistung“

Daniel Küblböcks Vater war klar: Sein Sohn brauchte Hilfe.
Daniel Küblböcks Vater war klar: Sein Sohn brauchte Hilfe.
Foto: Sascha Steinbach / Getty Images

Vor gut zwei Monaten passierte das Drama. DSDS-Star Daniel Küblböck (33) sprang von der AIDAluna. Vermutlich ist der sympathische Bayer nicht mehr am Leben.

Die Trauer bei Fans und Familie war groß, und jetzt meldet sich auch Daniels Vater Günther Küblböck zu Wort. In der Bunte macht Vater Küblböck Behörden, Betreuungsgericht, Polizei, Gesundheits- und Ordnungsamt schwere Vorwürfe. So habe er bereits im August dunkle Vorahnungen gehabt und versucht, Hilfe für seinen Sohn zu organisieren.

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Daniel Küblböck konnte nicht gegen seinen Willen therapiert werden

„Alle haben mir gesagt, wir könnten Daniel nicht gegen seinen Willen therapieren lassen. Die Kernaussage war eigentlich immer gleich: Erst müsse etwas Schlimmes passieren, dann könne reagiert werden. Mich macht dieses System einfach nur wütend.“

Und dann redet sich Daniel Küblböcks Vater richtig in Rage: „Es ist im Prinzip unterlassene Hilfeleistung, was Daniel widerfahren ist.“

Vater Küblböck wollte die Reise im Vorfeld verhindern

Günter Küblböck hatte die Reise seines Sohnes im Vorfeld verhindern wollen, weil die Familie sich Sorgen gemacht habe. „Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern“, heißt es in dem Statement.

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Durch die schwierige Gesetzeslage in Deutschland war es jedoch, nach Auskunft der AIDA Gesellschaft, nicht möglich, ihm die gebuchte Reise zu verwehren. Er habe deshalb die Verantwortlichen der AIDAluna im Vorfeld gebeten, besonders auf seinen Sohn zu achten.

Wollte Daniel Küblböck eine Geschlechtsumwandlung?

Desweiteren gab es nach dem Verschwinden Daniel Küblböcks die Annahme, er habe sich eine Geschlechtsumwandlung gewünscht. Auslöser: Ein Instagram-Profil, auf dem sich der 33-Jährige in Frauenkleidern zeigt und Hashtags wie #transformation und #transexuell nutzt.

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Günter Küblböck: „Ich kann ganz klar sagen, dass Daniel seit seiner Jugend niemals auch nur ansatzweise erwähnt hat, er würde sich wünschen, eine Frau zu sein. Das kann jeder bestätigen, der ihn näher gekannt hat. Im Gegenteil, er hat in den letzten Jahren immer auf ein sehr männliches Auftreten geachtet.“

 
 

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